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Frühe Führung reicht nicht

21. April 2014 | Das Neueste, TSG 1899 Hoffenheim

Markus Gisdol veränderte seine Startelf in Bremen gezwungenermaßen auf einer Position. Andreas Beck, der aufgrund seiner fünften gelben Karte passen musste, wurde von Jeremy Toljan auf der linken Abwehrseite ersetzt.

1899 legte los wie die Feuerwehr. In der dritten Minute narrte Roberto Firmino drei Gegenspieler und fand Kevin Volland in der Schnittstelle der Abwehr. Der Offensivspieler ließ Werder-Keeper Wolf stehen und schob mit rechts zum 1:0 ein. Ein bemerkenswertes Tor: Mit Volland, Firmino, Salihovic und Modeste haben nun vier TSG-Profis in dieser Saison mindestens zehn Mal getroffen.

Auch im Anschluss ging es meist in Richtung Werder-Tor. Vor allem Roberto Firmino stellte die Hausherren immer wieder vor Probleme. Nach 14 Minuten traf er auch ins Netz – wurde aber wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen. Einmal mehr zeigte 1899 dabei, was möglich ist, wenn der Ball läuft.

Kampf, Tempo, Klasse

Und dennoch kam Werder zum 1:1-Ausgleich. In der 18. Minute gelang Philipp Bargfrede am Ostersamstag der viel beschriebene Sonntagsschuss – aus 22 Metern traf er volley und unhaltbar für Jens Grahl in den Winkel.

Nach dem Ausgleich übernahm 1899 in einem intensiven, schnellen, körperbetonten Spiel wieder die Initiative, kam aber nicht mehr zu großen Torchancen. Vieles spielte sich im Mittelfeld ab. Bis zur 36. Minute – dann war Roberto Firmino nach einer Ballannahme auf einmal durch, wurde im letzten Moment aber vom herausstürmenden Wolf gestört. Mit dem 1:1 ging es also in die Kabine.

Strobl bleibt in der Kabine

Tobias Strobl, der in der ersten Hälfte im Luftkampf mit seinem Gegenspieler zusammengestoßen war, blieb nach der Pause mit leichten Schwindelgefühlen draußen. Seinen Platz in der Innenverteidigung nahm Niklas Süle ein.

Die TSG brauchte nach Wiederanpfiff zwei, drei Minuten, um sich zu finden, übernahm dann aber das Kommando. Jannik Vestergaard verpasste in dieser Drangphase zwei Mal im Zentrum nur knapp mit dem Kopf. In der 57. Minute stand dann wieder Grahl im Mittelpunkt. Einen Schuss von Elia klärte er mit einem starken Reflex. Zu diesem Zeitpunkt hatte Werder das Heft des Handelns wieder in der Hand. Die Partie wogte im Minutentakt hin und her.

Wolf hält Elfmeter

In der 73. Minute zappelte der Ball dann wieder im Werder-Netz. Wieder brachte ihn Roberto Firmino im Kasten unter. Wieder zählte der Treffer nicht. In der Entstehung hatte Schiedsrichter Bastian Dankert ein Foul von Sejad Salihovic gesehen. In Minute 76 fehlten Volland bei einem Rechtsschuss nur Zentimeter zur Führung. 1899 drückte wieder.

Und Werder traf – wie aus dem Nichts. In der 79. Minute erzielte Santiago Garcia nach einer Ecke das 2:1 für die Hausherren. Doch die TSG kämpfte weiter. Der eingewechselte Anthony Modeste wurde in der 85. Minute im Strafraum gefoult und holte einen Elfmeter heraus. Wolf hielt allerdings gegen Salihovic. Es war die letzte 1899-Chance der Partie. In dieser Saison gab es für 1899 an der Weser keinen späten Ausgleich. Im Gegenteil – Nils Petersen gelang in der Nachspielzeit gegen aufopferungsvoll kämpfende Hoffenheimer noch der Treffer zum 3:1.

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim


Weitere Berichte Über die TSG 1899 Hoffenheim  in unserer Rubrik: TSG 1899 Hoffenheim

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