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Handwerk begrüßt Pakt für Vollbeschäftigung

10. August 2014 | Das Neueste, Politik

Handwerk begrüßt Pakt für Vollbeschäftigung, lehnt aber bürokratisches Bildungszeitgesetz ab

(zg) Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) unterstützt den heute (07.08.) von den Arbeitgebern unterbreiteten Vorschlag eines Pakts für Vollbeschäftigung. Auf freiwilliger Basis könne dies mehr für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg beitragen als ein bürokratisches Bildungszeitgesetz, das niemand brauche, sagte Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle.

Arbeitnehmer weiterzuqualifizieren und damit ihre Beschäftigungsfähigkeit zu sichern, sei ohne Frage sinnvoll. Es sei jedoch nicht die Aufgabe der Arbeitgeber, Beschäftigte für ihre privaten Weiterbildungen zu bezahlen: „Weiterbildung für ein Ehrenamt beispielsweise gehört in die Freizeit“, befindet Möhrle. Ministerpräsident Kretschmann habe angekündigt, das Gesetz so ausgestalten zu wollen, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nicht darunter leide. Möhrle: „Er sollte jetzt rasch öffentlich preisgeben, wie er sich das im Detail vorstellt.“ Die Aussage Kretschmanns in einem Interview, man dürfe da nicht hineininterpretieren, was gar nicht hineingehöre, sei aus Sicht der Wirtschaft deutlich zu dürftig.

Der Handwerkstag hat sich bereits mehrfach gegen das geplante Bildungszeitgesetz ausgesprochen. In Zeiten des beginnenden Fachkräftemangels hätten die Arbeitgeber verstanden, so Möhrle, dass die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter zu den wichtigsten Ressourcen ihrer Betriebe gehören. Drei Viertel der Handwerksunternehmen im Land bieten bereits berufliche Weiterbildungsmaßnahmen an. Der BWHT schlägt eine Kleinbetriebsregelung vor, die Betriebe mit weniger als 20 Beschäftigten ausnimmt oder für die das Gesetz zumindest nur eingeschränkt gilt. Die Bereitschaft der Beschäftigten für mehr berufliche Weiterbildung lasse sich ohnehin nicht per Gesetz steigern, zeigte sich Möhrle überzeugt. Es werde in der jetzt vorliegenden Form kaum zusätzliche Weiterbildungen, sondern nur Mitnahmeeffekte generieren, prophezeite der Landeshandwerkspräsident.

Quelle: Baden-Württembergischer Handwerkstag e.V.

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