Hier wird zum Glück vieler Menschen beigetragen

1650-Euro-Spende der Sparkasse Kraichgau für die Lebenshilfe Sinsheim

Auch diese Schaukel, die die Bewohner Jürgen Mertens (knieend) und Jürgen Romeiser hier zeigen, wurde von der Spende der Sparkasse Kraichgau finanziert. Filialdirektor Jürgen Schick (links) und Beate Hofbauer (Zweite v. l.) übergaben die Spende an Lebenshilfe-Geschäftsführer Roland

(zg) Beim Obst- und Gartenbauverein Dühren ist der „Dschungeltreff“ angesagt, bei der Volkshochschule tanzen sie Zumba, und mit dem MSC Steinfurt gehen sie auf actiongeladene Motorradausfahrt: in ihrer Freizeit stellen die geistig behinderten Bewohner und Mitarbeiter der Lebenshilfe Sinsheim so einiges auf die Beine. Organisiert werden alle diese Angebote über die so genannte Offene Hilfe. „Wir bieten Sport, Basteln und Singen an, gehen ins Kino und zu Konzerten, machen Tagesausflüge und gemeinsame Urlaube“, sagt die Leiterin der Offenen Hilfe Julia Adler.

Angebote freilich, die nicht aus den Pflegegeldern bezahlt werden, wie Lebenshilfe-Geschäftsführer Roland Bauer anmerkt, sondern von den behinderten Menschen selbst getragen werden müssen. Die Unkosten für die nächsten Tagesfahrten fallen für die Frauen und Männer freilich geringer aus: Dank einer Spende der Sparkasse Kraichgau von 1650 Euro aus dem „PS-Sparen und Gewinnen“. „Über die Pflegesätze können wir nur das Notwendige finanzieren, für das Wünschenswerte sind wir auf Unterstützung angewiesen.“ Eine Unterstützung, die Sparkasse Kraichgau als Teil des gesellschaftlichen Lebens gerne leiste, wie Filialdirektor Jürgen Schick betont. Die Lebenshilfe leiste unglaublich viel, helfe den behinderten Menschen, bei der Arbeit Erfolgserlebnisse zu haben und ihr Leben sinnvoll zu gestalten. „Hier wird zum Glück vieler Menschen beigetragen“, so Schick.

Auch die Kooperationen der Offenen Hilfe mit Vereinen der Region habe hierbei eine wichtige Bedeutung für die behinderten Kinder und Erwachsenen. So auch mit „Anpfiff ins Leben“, der junge Menschen unterstützt, sich insbesondere über Sport bestmögliche Perspektiven für ihre private und berufliche Zukunft zu schaffen. Dort trainieren behinderte und nicht behinderte Kinder und Jugendliche zusammen, lernen sich unbeschwert kennen und schätzen. „Das Miteinander in diesen Kooperationen ist gelebte Inklusion“, sagt die Vorsitzende des Verwaltungsrats Ellen Barg. Deshalb sehe die Lebenshilfe denn auch eine ihrer Aufgaben darin, in die Gesellschaft raus zu gehen, Kontakte herzustellen und solche Begegnungen möglich zu machen. „Die behinderten Menschen sind in die Vereine prima integriert, gehören dort wie alle anderen dazu“, so Lebenshilfe-Geschäftsführer Roland Bauer. Denn auch die nicht behinderten Menschen profitierten von diesen Kooperationen, weil insbesondere die Natürlichkeit und Freundlichkeit der behinderten Frauen und Männer sie bereichere.

„Deshalb hoffen wir sehr darauf, dass sich noch mehr Vereine für eine Zusammenarbeit mit uns öffnen“, merkt Julia Adler an.

Quelle: Sparkasse Sinsheim

Veröffentlicht am 18. Juni 2014, 09:00
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