Jugendhilfeausschuss tagt

Themen sind unter anderem der Ausbaustand der Kindertagesbetreuung im Rhein-Neckar-Kreis sowie der Bericht zur Kinder- und Jugendbeteiligung

(zg) Ein Bericht über die Aktivitäten zur Beteiligung junger Menschen im Rhein-Neckar-Kreis sowie der aktuelle Ausbaustand der Kindertagesbetreuung sind zwei der Themen, mit denen sich der Jugendhilfeausschuss des Kreistags des Rhein-Neckar-Kreises in seiner nächsten öffentlichen Sitzung befasst. Diese findet am Dienstag, 5. November 2019, ab 14 Uhr im Sitzungssaal 5. OG des Landratsamtes in Heidelberg (Kurfürsten-Anlage 38 – 40) statt.

Nach der Fragestunde für Kreiseinwohnerinnen und Kreiseinwohner, die es nun auch in Ausschüssen gibt, werden von den Mitgliedern dieses Ausschusses zwei stellvertretende Vorsitzende gewählt. Anschließend wird der Jugendhilfeausschuss über die zentralen Ergebnisse des Berichts zu Entwicklungen und Rahmenbedingungen der Inanspruchnahme erzieherischer Hilfen in Baden-Württemberg 2018 informiert. Ebenfalls zur Kenntnisnahme legt die Verwaltung den Bericht „Aktivitäten des Kreisjugendrings zur Beteiligung von jungen Menschen im Rhein-Neckar-Kreis 2019“ vor. Der Jugendhilfeausschuss bat in seiner Sitzung vor exakt einem Jahr den Kreisjugendring im Hinblick auf die Europa- und Kommunalwahlen 2019, Aktionen zur politischen Jugendbeteiligung im Rhein-Neckar-Kreis zu initiieren und durchzuführen und hierüber in der Herbstsitzung 2019 zu berichten.

Danach nimmt der Jugendhilfeausschuss den Jahresbericht der Jugendhilfe im Strafverfahren für das Jahr 2018 und die geplante Gesetzesreform zur Kenntnis, ehe er sich mit der Kindertagesbetreuung im Rhein-Neckar-Kreis beschäftigt. Das Gremium wird nicht nur über den Ausbaustand zum Stichtag 1. März 2019 informiert, sondern auch über die Auswirkungen der freiwilligen Erhöhung der laufenden Geldleistung in der Tagespflege (seit 1. Juli 2018). Zudem nehmen die Ausschussmitglieder von den Aufgaben des Rhein-Neckar-Kreises und den Kommunen im Bereich der Kindertagespflege Kenntnis. Auf Wunsch einiger Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis, mehr Überblick und Klarheit über die Aufgaben und Tätigkeiten des Kreisjugendamts einerseits, aber auch die kommunalen Aufgaben und Möglichkeiten zum Ausbau der Tagespflege andererseits zu erhalten, erarbeitete das Kreisjugendamt eine Zusammenstellung, die nun in der Sitzung vorgestellt wird.

Im Anschluss bittet Landrat Stefan Dallinger das Gremium darum, einer geänderten Verfahrensweise zur Übernahme von Kindertagesstättenbeiträgen rückwirkend ab dem 1. August 2019 zuzustimmen. Ebenfalls um Zustimmung gebeten wird bezüglich der Übernahme der Empfehlungen zu Leistungen zum Unterhalt (Pflegegeld) für Kinder und Jugendliche in Vollzeitpflege sowie bezüglich der Sonderaufwendungen bei vollstationären Hilfen zur Erziehung.

Vor dem letzten Tagesordnungspunkt, den Mitteilungen und Anfragen, wird der Jugendhilfeausschuss noch den Dietrich-Bonhoeffer-Verein für christliche Pädagogik Mannheim e.V. als freier Träger der Jugendhilfe und der außerschulischen Jugendbildung anerkennen.

Quelle: Silke Hartmann

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Veröffentlicht am 4. November 2019, 19:03
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