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Kein optimaler Nachmittag

11. März 2014 | Das Neueste, TSG 1899 Hoffenheim

„Wir brauchen einen optimalen Tag, wenn wir auf Schalke etwas mitnehmen wollen“, hatte 1899-Cheftrainer Markus Gisdol am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor der Partie seiner Mannschaft im Ruhrpott gesagt. Er hatte Recht. War der Ball vor Wochenfrist beim furiosen 6:2 vor heimischem Publikum gegen den VfL Wolfsburg beinahe mühelos durch die eigenen Reihen zirkuliert, so fehlte auf Schalke meist irgendetwas…

Tempo, Präzision, Abstimmung. Es haperte. Nie großartig, aber immer ein wenig. Die TSG spielte ordentlich, aber eben nicht optimal. „Wir haben keine Champions-League-Ambitionen, Schalke 04 schon. Wenn nicht alles gut für uns läuft, verlieren wir ein Spiel wie heute“, erklärte Gisdol deshalb auf der Pressekonferenz nach der Partie und schloss somit den Kreis. Optimal ist eben eine Beschreibung, die per Definition nur selten erreicht werden kann. Ist sie doch mit dem wohl nie erreichbaren perfekt „verwandt“.

Nun hatte die TSG auf Schalke also einen – wie man so schön sagt – suboptimalen Tag. Nach fünf aufeinanderfolgenden Spielen ohne Niederlage, gab es ein 0:4. Dabei hatte sich 1899 vor allem nach dem frühen Gegentor durch Klaas-Jan Huntelaar (6. Minute) gut präsentiert. „In der ersten halben Stunden waren wir die bessere Mannschaft, liegen aber gegen extrem effektive Schalker 0:2 zurück“, so Gisdol am Sonntag beim Auslaufen seiner Profis.

Konzentration auf Mainz

Für sein Team sei es wichtig, die Situation realistisch einzuschätzen. Auf Schalke könne man verlieren. Wichtig ist es nun, den Blick wieder nach vorne zu richten. Am kommenden Samstag, 15. März, 15.30 Uhr, gastiert Mainz 05 in der Sinsheimer WIRSOL Rhein-Neckar-Arena. Die Rheinhessen kommen in starker Form in den Kraichgau, haben in der Rückrunde aus sieben Spielen 14 Punkte geholt. Ein hartes Stück Arbeit für die TSG, die seit der Winterpause zuhause aber ungeschlagen ist. Mehr noch, in den bisherigen drei Bundesliga-Heimspielen gab es drei überzeugende Siege – 3:0 gegen den Hamburger SV, 4:1 gegen den VfB Stuttgart und 6:2 gegen den VfL Wolfsburg.

Basis für einen erfolgreichen Auftritt am kommenden Samstag sei eine harte Trainingswoche, so Gisdol. „Wir werden genau analysieren, den eingeschlagenen Weg weitergehen und versuchen, jeden Spieler Schritt für Schritt besser zu machen“, erklärte der Trainer am Sonntag. Vielleicht kommt sein Team der optimalen Leistung gegen die Rheinhessen schon wieder ein Stück näher. Dann sollte auch gegen die Elf von Thomas Tuchel etwas zu holen sein.

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim


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