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Landflucht, Stadtsucht – was genau treibt die Menschen in die Großstädte?

11. Februar 2019 | Gesellschaft

Es zieht den Menschen in die Großstadt. Dies zumindest zeigen die Zahlen sagen Experten, die stetig steigend aufzeigen, dass wir immer häufiger, schneller und eiliger unseren Wohnsitz in Großstädten zu suchen und auch zu finden scheinen. Die Landflucht hat schon vor etlichen Jahren begonnen und in einigen Regionen herrscht in den Kleinstädten und Dörfern gähnende Leere. Zwar gibt es etliche Menschen, die genau das Gegenteil bevorzugen und eher eine Stadtflucht bevorzugen. Doch der Trend zeichnet sich eindeutig ab und die Städte füllen sich mit Neuzugängen und Neuanmeldungen beim dortigen Einwohnermeldeamt. Doch was macht die Stadt so attraktiv? Warum wollen wir in die Städte ziehen?

Am Puls der Zeit lebend

Ist es nur allein der Tatsache geschuldet, dass es Fakt ist, in einer mittelgroßen bis großen Stadt auch eine wesentlich höhere Chance auf einen guten Arbeitsplatz ausfindig machen zu können? Oder gibt es da etwa doch einige andere nicht ganz weniger uninteressante Beweggründe, warum die Menschen vom Land in die Städte flüchten? Der demografische Wandel der letzten Jahrzehnte zeigt definitiv auf, dass es einen Wandel diesbezüglich gibt. Und zwar einen gewaltigen!

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Die zunehmende Landflucht der Bevölkerung an sich sucht immer mehr Wohnraum in urbanen Städten. Einige ostdeutsche Regionen kämpfen sogar mit einem Bevölkerungsschwund von bis zu 20 Prozent und in westlichen Regionen sieht dies nicht groß anders aus und es zeichnet sich auch hier ein deutliches und sehr ähnliches Bild ab. Die Auswahl an Stadtwohnungen und der Ausbau und die Umstrukturierungen diesbezüglich nehmen zu. Jeder freie Raum in Großstädten wird für Baumaßnahmen und zur Schaffung neuer Wohnräume genutzt. Denn die Nachfrage steigt. Es finden sich schier in allen Städten Deutschlands immer häufiger auch eine große Auswahl an unterschiedlichen Häusern und schöne Stadthäuser liegen hierbei voll im Trend, die alles zu bieten haben, wonach der „Landflüchtling“ sucht und was genau er bevorzugt. Das Leben am Puls der Zeit ist der Tenor.

Bildung, Beruf, Familie

Als häufigste Beweggründe für die Stadtsucht werden bessere Bildungsmöglichkeiten und auch Berufsvielfalt aufgeführt. Aber auch, dass bei Familiengründungen ebenfalls die Infrastruktur vor Ort deutlich besser sei. So können dann die Kinder schon im Kindergarten um die Ecke eingeschrieben werden, der Weg zur Grundschule ist ebenfalls um die Ecke und auch das Studium kann womöglich gleich in der selben Stadt angegangen werden. Aber auch ältere Semester bevorzugen die Vornehmlichkeiten einer Großstadt im Alter. Sie verlassen das geliebte, ländliche Idyll um ihren Lebensabend in der Stadt in Obhut und Sicherheit zu verbringen.

Das Leben im Drei-Generationen-Modell stirbt aus, denn wo früher noch alle unter einem Dach lebten und die Großeltern gepflegt wurden, lebt heute jeder für sich im eigenen Häuschen womöglich. Somit sind alte Menschen heutzutage auf fremde Hilfe angewiesen, die in unmittelbarer Nähe ist. Wenn der Gesundheitszustand das eigenständige Autofahren beispielsweise nicht mehr möglich macht, wird ein Umzug, wenn auch schweren Herzens, in Erwägung gezogen. Das Angebot der Mobilität ist in einer Stadt deutlich vielfältiger und breiter aufgestellt für Menschen, die eben an sich nicht mehr mobil sind.

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