Lerchennest und Brauhaus Jupiter stellten sich vor

Touristische Leistungsträger der Großen Kreisstadt:

(zg) Aus dem Workshop anlässlich der Erarbeitung eines Tourismuskonzeptes für die Große Kreisstadt Sinsheim kam die Anregung, die touristischen Leistungsträger sollten sich besser kennen lernen. Bei den diversen Zusammenkünften im vergangenen Jahr ist wiederholt die Feststellung deutlich geworden, dass die unterschiedlichen Leistungsträger nicht so recht über die Arbeit und Angebote der Sinsheimer Sehenswürdigkeiten und Beherbergungsgebieten Bescheid wissen. Der Vorschlag, dieses Defizit in der losen Besichtigungsreihe zum gegenseitigen Kennenlernen aufzuarbeiten, fand positiven Anklang.

Das wurde bei der dritten Einladung mit über 50 Anmeldungen nachgewiesen. Nach dem Besuch des Erlebnisparks Fördertechnik Sinsheim und der Thermen und Badewelt Sinsheim Bäderwelt des Stadt- und Freiheitsmuseums und des WeinBaur waren nunmehr das Friedrich der Große-Museum im Steinsfurter Lerchennest und die Hausbrauerei Jupiter an der Reihe. Im Hof des Museumshofes freute sich Sandra Aisenpreis, die Amtsleiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung und Tourismus, über das große Echo aus dem Bereich der Leistungsträger. Dieser reicht von den diversen Museen und Sehenswürdigkeiten über die Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen bis hin zur TSG 1899 Hoffenheim und der Badewelt. Der Vorsitzende der Freunde des Lerchennestes Hans-Ingo Appenzeller stellte in einer kurzen Einführung das historische Anwesen vor, in dem in den frühen Morgenstunden des 5. August 1730 sich der Fluchtversuch des späten Friedrich des Großen ereignete. Nach einer thematischen Power-Point-Einführung über den geschichtlichen Hintergrund dieser Ereignisse standen Vorstands- und Führungskreismitglieder für Nachfragen in den einzelnen Räumen der Ausstellung bereit. Die Resonanz („Ich habe gar nicht gewusst, was das Lerchennest ist.“ „Wir sind erstaunt, was hier alles zu sehen ist.“ „Da müssen wir wiederkommen, um uns das in Ruhe anzusehen.“) danach unterstrich übereinstimmend die Notwendigkeit des Arbeitskreises.

Im Brauhaus Jupiter hieß die Chefin des Hauses Ulrike Doll willkommen. Sie (ehemals jüngste Braumeisterin des Landes) und Braumeister Horst Freund führten durch die Brauerei und erläuterten den Werdegang von Gerste, Hopfen, Malz und Wasser zu Deutschlands liebten Getränk. Bei der Vorstellung der Angebotspalette der Hausbrauerei konnte Ulrike Doll auf eine Besonderheit verweisen – das Tags zuvor bei Mondschein gebraute Bier. In gemütlicher Runde und nach einer Stärkung vom Büfett konnte dann das Jupiterbier probiert werden.

Quelle: Stadt Sinsheim

Bild: Lang

Veröffentlicht am 5. April 2014, 11:00
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