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LINKE Baden-Württemberg unterstützt Streik der Erzieherinnen und Erzieher

25. April 2015 | Das Neueste, Die Linke

(zg) Die LINKE Baden-Württemberg unterstützt den Streik der Erzieherinnen und Erzieher: sie streiken für uns alle!  Zum landesweiten Streik im Sozial- und Erziehungsdienst am Montag, 20. April in Stuttgart erklärt Dirk Spöri:

“Die Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst streiken für uns alle. Ihre Berufe sind verantwortungsvoll, arbeitsintensiv, aber schlecht bezahlt. Überwiegend arbeiten hier Frauen, oft in Teilzeit. Eine Aufwertung dieser Berufe ist dringend nötig und verdient volle Solidarität”, so Dirk Spöri, Landessprecher der LINKEN.

Spöri fordert Dieter Salomon, den Freiburger Oberbürgermeister und Verhandlungsführer im Land, die Beschäftigten Ernst zu nehmen: “Soziale Dienstleistungen sind gesellschaftlich Notwendig. Wir brauchen gute Kitas und müssen uns diese auch leisten können. Für Großprojekte wie Stuttgart21 Milliarden zu versenken und an den Kitas zu sparen ist die falsche Priorität.”

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Auch Michael Schlecht, Wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, hält den Protest und denStreik im Sozial- und Erziehungsdienst ist notwendig.

“Wenn heute die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst zu einer landesweiten Demonstration und Kundgebung in Stuttgart aufruft unterstütze ich das”, so Michael Schlecht.

Zu niedrige Löhne, ein hoher Anteil von Teilzeitbeschäftigungen und Befristungen sowie Personalmangel an allen Ecken und Enden; das ist die Situation. Die Ursache ist hausgemacht und politisch gewollt. In den letzten Jahren wurden die Superreichen Millionäre und Milliardäre auf kosten der Staatskasse geschont. Jetzt fehlt angeblich das Geld und die Täter-Politiker jammern. Das lassen sich die Beschäftigten zu recht nicht gefallen. Es gibt aber eine Lösung, die von der Ursache her denkt: Ran an die privaten Millionen und Milliarden durch Wiederinkraftsetzung der Vermögenssteuer. DIE LINKE fordert schon seit Jahren eine fünfprozentige Millionärssteuer. Jeder Euro über einer Million sollte mit Fünf Prozent belastet werden. “Diese Steuer ist eine Ländersteuer und könnte genau dort eingesetzt werden, wo sie jetzt so dringend gebraucht wird”, so Michael Schlecht abschließend.

Quelle: Christian Anschütz

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