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Markus Gisdol: „Ich werde kein Spiel zu einem Abstiegs-Endspiel machen“

5. April 2013 | Das Neueste, TSG 1899 Hoffenheim

Nur vier Tage nach der Vorstellung des neuen Trainerteams der TSG um Markus Gisdol wird es zum ersten Mal Ernst. Für die Kraichgauer kommt es bereits am Freitag (5. April, 20.30 Uhr) in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena zum Rückspiel gegen Fortuna Düsseldorf – für den neuen Cheftrainer der Hoffenheimer eine oft unterschätzte Mannschaft: „Sie bilden eine Einheit auf dem Platz und haben ein sehr gutes Umschaltspiel. Daher ist das ein guter Gegner.“

Im ersten Spiel unter seiner Leitung legt der neue Coach den Fokus auf die Spielanlage. „Nach drei, vier Einheiten zu viel zu erwarten, wäre vermessen.“ In erster Linie geht es Gisdol darum, dass die Spieler seine Spielideen, die er in kleinen Dosierungen auf die Mannschaft überträgt, auch im Spiel anwenden. „Ich will sehen, dass die Jungs die Aufgaben, die wir Ihnen stellen, umsetzen. Erst wenn uns das gelingt, schauen wir, was am Ende dabei herumkommt.“

„Zuschauer mitnehmen“

Ohnehin möchte Gisdol dieser Partie (Tickets gibt es hier) keinen Sonderstatus geben. „Ich werde kein Spiel zu einem Abstiegs-Endspiel machen“, sagte der 43-Jährige bei der Pressekonferenz. In vielen Gesprächen hat der TSG-Cheftrainer bei seiner Mannschaft die Bereitschaft festgestellt, „den Bock umzustoßen“. 26.500 Tickets hat die TSG bislang bereits für das Duell mit der Fortuna verkauft. „Ich hoffe es gelingt, mit guter Leistung auch die Zuschauer mitzunehmen“, sagte Gisdol.

Als Gisdol am Dienstag vorgestellt wurde, hatte er bereits eine grobe Vorstellung, wie die Startelf aussehen könnte. Diese Vorstellungen sind nach den intensiven Trainingseinheiten der letzten beiden Tage „weit gereift“, wie er selbst sagte. Ob Sejad Salihovic von Beginn an dabei sein wird, entscheidet Gisdol jedoch erst nach dem Abschlusstraining. „Er hat sich gut präsentiert. Jetzt müssen wir nur sehen, ob er schon so weit ist, in der Startelf zu stehen.“ Mehr wollte der 1899-Cheftrainer jedoch noch nicht preisgeben. Sicher nicht zur Verfügung stehen dagegen Chris, Eren Derdiyok sowie Vincenzo Grifo.

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim

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