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MdB Dr. Harbarth: „Nein zu Kindersoldatinnen und -soldaten!“

5. Februar 2015 | CDU, Das Neueste, Photo Gallery

Aktion der Kinderkommission des Deutschen Bundestages / Red Hand Day am 12. Februar

harbarth2-red-hand-04022015 (zg) Berlin / Rhein-Neckar. Nach Angaben der Vereinten Nationen werden weltweit immer noch rund 250.000 Kinder in Kriegen als Soldatinnen und Soldaten missbraucht – ein Thema, das vielleicht gar nicht so bekannt ist.

Weltweit engagieren sich daher zahlreiche Menschen insbesondere mit der Aktion „Red Hand Day“, die jedes Jahr am 12. Februar, dem internationalen Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten, stattfindet. Das ins Auge springende Symbol der Aktion, die rote Hand, steht dabei für ein entschiedenes „Nein! zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten.

Dr. Stephan Harbarth (CDU), der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Rhein-Neckar, ist auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie und unterstützt die Aktion Rote Hand. Am heutigen Mittwoch, 4. Februar wurde von der Kinderkommission des Deutschen Bundestages im Paul-Löbe-Haus ein Aktionsstand durchgeführt, an welchem Abgeordnete, Mitarbeiter wie auch Besucherinnen und Besucher des Deutschen Bundestages ihre rotgefärbten Handabdrücke abgeben konnten. 

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harbarth1-red-hand-04022015Harbarth: „Kinder und Jugendliche dürfen nicht in Kriegen oder kriegerischen Auseinandersetzungen als Soldaten eingesetzt werden.
Es gilt, diesen Missbrauch weltweit zu ächten und anzuklagen sowie ihm nach Möglichkeit einen Riegel vorzuschieben.
Es geht bei dieser Thematik übrigens nicht nur um Jungen, sondern auch um Mädchen, wir sprechen hier also von Kindersoldatinnen und -soldaten. Als Abgeordneter, aber insbesondere auch als Familienvater sage ich: Stellen Sie sich einmal vor, Ihr Kind wird dazu gezwungen, mit der Waffe in der Hand in den Krieg ziehen.“

Nach Schätzung des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) leben rund eine Milliarde Kinder und Jugendliche in Gebieten mit bewaffneten Konflikten.

Die Staatengemeinschaft hat verschiedene Abkommen geschlossen, um Kinder und Jugendliche vor Krieg, Gewalt und Ausbeutung zu schützen.
Die Bundesrepublik Deutschland engagiert sich nach einer Information des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
in diesem Bereich in besonderem Maße und hat diesbezüglich zahlreiche Abkommen ratifiziert.

Quelle: Matthias Busse

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