Metropolregion Rhein-Neckar auf dem Weg zur 5G-Modellregion

Zusage des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur erhalten: „Die Fördergelder sind für das regionale Projekt reserviert“

© BMVI: Der Parlamentarische Staatsekretär Steffen Bilger im Dialog mit Verbandsdirektor Ralph Schlusche und 5G-Projektleiter Boris Schmitt.

(zg) 5G ist der Mobilfunkstandard der Zukunft: Schneller und sicherer, geringere Latenzen und mehr Geräte gleichzeitig sind unter anderem mit ihm möglich. Das alles prädestiniert 5G für den Einsatz in der Rettungsmedizin. Ein regionales Projetkonsortium rund um den Verband Region Rhein-Neckar, die Universitätsmedizin und die Universität Mannheim sieht genau hier große Chancen: „Wir wollen Zukunftstechnologien einsetzen, um Menschen zu helfen“, umreißt Verbandsdirektor Ralph Schlusche das Ziel.

Konkret geht es um die 5G-Anbindung des Rettungswagens an die Klinik und damit einer Aufwertung der Diagnostik bereits am Unfallort und im Rettungswagen mit ärztlicher Unterstützung durch die Klinik. Dabei sollen auch neueste, innovative Medizingeräte bis hin zu einem portablen CT getestet werden. Die Rettungskräfte am Unfallort werden zudem in Echtzeit durch cloudbasierte KI-Systeme unterstützt. Ziel ist es, die Zeit bis zur optimalen Behandlung zu verkürzen und dadurch die Versorgung zu verbessern und schließlich Leben zu retten.

„Die Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin der Universitätsmedizin Mannheim freut sich zusammen mit ihren Partnern der Neurologie und Notfallmedizin und dem gesamten 5G Konsortium auf dieses zukunftsweisende Projekt, das durch eine einzigartige Kombination aus point-of-care Bildgebung, digitalisierten telemedizinischen Prozessabläufen, cloudbasierter Datenintegration und KI-gestützten Entscheidungshilfen neue Maßstäbe in der regionalen und überregionalen Notfallversorgung setzt. Durch eine verbesserte Risikoprädiktion, schnellerer Diagnose- und Therapieabläufe sowie umfassenderer Entscheidungsfindung werden neue Perspektiven in der akuten Behandlung von Notfallpatienten geschaffen und über die 5G-Technologie nachhaltig verankert“, zeigten sich Prof. Dr. Stefan Schönberg und Dr. Johann Rink begeistert.

Prof. Dr. Armin Heinzl und Dr. Christian Bartelt ergänzten: „Das Institut für Enterprise Systems der Universität Mannheim freut sich sehr über die angekündigte Förderung des Projekts RettungsNetz-5G. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Verband Region Rhein-Neckar im Projekt CrowdMyRegion und mit der Universitätsmedizin Mannheim im Forschungscampus M2OLIE sehen wir in dem neuen Vorhaben die einzigartige Möglichkeit, mit unseren namhaften Partnern in der Industrie Abläufe und Technologien zur Rettung von Unfallopfern auf ein neues Niveau zu heben.“

„Vielen Dank allen Projektpartnern für das gute, ideenreiche Miteinander bei der Ausformulierung der zukunftsweisenden Projektidee und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur für die angekündigte Unterstützung der Umsetzung“, dankte abschließend der Projektleiter Boris Schmitt vom Verband Region Rhein-Neckar.

Quelle: Boris Schmitt

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Veröffentlicht am 27. April 2021, 11:01
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