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Nachhaltiger Kaffee aus Burundi für die Kommunen im Wahlkreis Sinsheim

15. Juni 2022 | > Sinsheim, Leitartikel, Politik

Dr. Albrecht Schütte MdL unterwegs mit nachhaltigen und ökologischen Kaffee aus Fairtrade

Übergabe von Kaffee an Bürgermeister im Wahlkreis Sinsheim: Dr. Albrecht Schütte mit Oberbürgermeister Jörg Albrecht (Sinsheim)

Bereits seit den 1980er Jahren besteht zwischen Baden-Württemberg und Burundi eine gewachsene Partnerschaft. 2014 wurde diese durch eine förmliche Partnerschaftsvereinbarung offiziell – doch längst nicht alle wissen davon. Der Sinsheimer Abgeordnete Dr. Albrecht Schütte, der seit einigen Jahren das Amt des Sprechers für Entwicklungszusammenarbeit der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg ausübt, nahm den diesjährigen Afrikatag am 25. Mai zum Anlass, um sich bei den Städten und Gemeinden in seinem Wahlkreis mit Kaffee aus Burundi für die gute Zusammenarbeit zu bedanken und für nachhaltiges Handeln auf kommunaler Ebene zu werben.

Schütte, der aktuell jedem Schultes Probierpakete mit „Café du Burundi“ für seine Verwaltung überreicht, ist wichtig: „Jeder und jede von uns kann mit verantwortungsvollem Konsumverhalten langfristig dazu beitragen, die Lebensbedingungen auf der Welt nachhaltig zu verbessern. Der faire Handel kann Perspektiven schaffen.“ Global denken – lokal handeln sei die Devise, betonte Schütte. Das gelte besonders für Burundi, dem Land in Ostafrika, das zu den ärmsten der Welt zählt.

Seit einigen Jahren unterstützt die CDU-Fraktion im Rahmen einer Initiative mit Weltpartner eG Kleinbauernfamilien, die sich zu Kooperativen zusammenschließen, um ihren Fair Trade zertifizierten Kaffee in Agroforstprojekten anzubauen. In Mischkulturen werden die Flächen bewirtschaftet und dienen damit neben der Einkommenssicherung durch den Kaffeeanbau auch der Eigenversorgung mit Nahrungsmitteln. Zudem wird durch die Bepflanzung von Schattenbäumen Bodenerosion verhindert und durch die Aufforstung neue Kapazitäten zur Bindung von CO2 geschaffen. Für Schütte eine echte win-win Situation: „Wir können damit gleichzeitig zur Ernährungssicherheit beitragen und den Klimawandel bekämpfen.“

Schütte nutzte die Tour durch den Wahlkreis, um für Fair Trade-Kaffee zu werben. „Wir müssen Entwicklungszusammenarbeit als Gemeinschaftsprojekt sehen – Kommunen sind hier ein wesentlicher Motor für den Wandel“, fasst der Abgeordnete zusammen.

In Deutschland ist der Umsatz für Fair Trade im vergangenen Jahr auf über 2 Milliarden Euro und damit um mehr als 9 Prozent gestiegen. Das Ende der Fahnenstange sei damit aber noch lange nicht erreicht, so Schütte abschließend. 

Quelle: Albrecht Schütte

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