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Nachhaltiges Einkaufen der Kirche will „Zeichen setzen“

30. Mai 2016 | Das Neueste, Evangelische Gemeinde

(zg) Eine Einladung des Bundespräsidenten und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt hat das Projekt Öko-fair-soziale Beschaffung in Kirche und Diakonie der Evangelischen Landeskirche in Baden erhalten. Es zählt zu insgesamt 190 ausgewählten Ausstellern aus Deutschland und der Schweiz, die bei der Woche der Umwelt am 7. und 8. Juni 2016 laut Veranstalter „ihre innovativen Ideen und Projekte zur Nachhaltigkeit“ vorstellen. Die Umwelt-Schau im Park des Schlosses Bellevue findet seit 2002 zum fünften Mal statt.

„Wir-kaufen-anders.de ist erst 2015 gestartet. Die badische Landeskirche übernimmt damit auch unter den Kirchen eine Vorreiterrolle“, freut sich Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh über die Ehre. Ein Einkaufsvolumen von jährlich rund 57 Millionen Euro will die Landeskirche mit ihren Einrichtungen nach ökologischen und sozial fairen Kriterien ausrichten „und damit ein deutliches Zeichen setzen“, so der Landesbischof. Kern der Servicestelle „Öko-fair-soziale Beschaffung in Kirche und Diakonie“ sei die Internetseite www.wir-kaufen-anders.de und der daran angegliederte Webshop, erläutert Projektleiter Florian Hahnfeldt. Wesentliche Produktinformationen bündle die Internetseite. Über den Webshop können registrierte kirchliche Nutzer nachhaltig und vergünstigt einkaufen, die Konditionen handelt die Servicestelle über Rahmenverträge aus.

Anzeige Swopper„Wir beraten alle kirchlichen Einrichtungen innerhalb der evangelischen Landeskirche in Baden zum Thema Einkauf und Beschaffung, besonders Kirchengemeinden, Verwaltungsämter, den Evangelischen Oberkirchenrat und die Sozialstationen der Diakonie, aber auch Kindergärten und Tagungshäuser“, sagt Florian Hahnfeldt. „Nachhaltig muss eben nicht teuer sein“, betont der Umweltbeauftragte der badischen Landeskirche, Andre Witthöft-Mühlmann. Für die Bewahrung der Schöpfung und eine faire Produktion mit gerechten Löhnen in aller Welt engagiere sich die Kirche jedoch vor allem als Teil ihres Auftrags. Angesichts der Klimaveränderungen, des Ressourcenmangels und der wirtschaftlichen Ausbeutung weltweit, „ist es für uns Christen im stark ressourcenverbrauchenden Europa höchste Zeit zu handeln – auch beim Einkauf.“
Das hat offenbar auch die Jury zur Woche der Umwelt in Berlin beeindruckt, die am 7. und 8. Juni Einblick in die Vielfalt neuer, umweltfreundlicher Technologien, Produkte, Dienstleistungen und Konzepte geben will  – in Klimaschutz, Energie, Ressourcen, Boden und Biodiversität, Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen. Wie die Deutsche Bundesstiftung Umwelt mitteilte, habe bei der Auswahl neben der Qualität, Innovation und Modellhaftigkeit der Projekte eine besondere Rolle gespielt, ob das Vorhaben ein hohes Umsetzungspotenzial habe. Weitere Informationen finden Sie unter www.woche-der-umwelt.de.

Quelle: Doris Banzhaf

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