Neu im Kino – Die Croods

DIE CROODS („The Croods“) ist eine turbulente 3D-Komödie, auf der die Zuschauer die erste moderne Familie der Welt auf dem größten Abenteuer ihres Lebens begleiten. Als die Höhle, die ihnen seit jeher als Heim gedient hat, zerstört wird – ebenso wie bald darauf der Rest der Welt –, müssen sich die Croods auf ihren ersten Road Trip begeben. Wobei man hier bei dem Wort „road“ eher von Pfad als von Straße sprechen muss. Die seismischen Erschütterungen sind dabei ebenso heftig wie der Generationskonflikt innerhalb der Familie. Hinzu kommt, dass die Croods entdecken, dass diese neue Welt von fantastischen Kreaturen bevölkert wird – und ihre Zukunft ganz anders aussieht als sie sich das je hätten erträumen können.

Die Strukturen innerhalb der Crood-Familie – und wir sprechen hier von einem Clan, der vor ein paar Millionen Jahren lebte – unterscheiden sich kaum von denen, wie man sie heute kennt. Papa Grug (Nicolas Cage/ Uwe Ochsenknecht) ist ein Patriarch alter Schule, der die Hand schützend über seine Frau und die drei Kinder hält. Seiner extremen Wachsamkeit ist es zu verdanken, dass der Familie noch nie etwas zugestoßen ist. Das ist einerseits sehr angenehm und nobel, andererseits fehlt dem Leben jeglicher Thrill, sprich, bei den Croods langweilt man sich fast zu Tode. Grugs starke und pflichtbewusste bessere Hälfte, Ugga (Catherine Keener), hat sich damit abgefunden, dass ihr Gatte nach dem Motto „Neugierde ist schlecht“ lebt; ebenso wie ihr gemeinsamer Sohn Thunk (Clark Duke), der sich auch mit dem Status Quo arrangiert hat. Anders sind da die lebhafte Schwiegermutter Gran (Cloris Leachman), die nie aufhört, Grug zu piesacken (und ihn sogar manchmal tätlich angreift), und das beinharte, höchst temperamentvolle Baby Sandy.

Bleibt als letztes Familienmitglied der „rebellische“ Teenager – und da stellt sich gleich die Frage, ob es überhaupt eine andere Art dieser Spezies gibt. Eep (Emma Stone/ Janin Reinhardt) heißt die junge Dame, die sich mit elterlicher Autorität nicht abfinden möchte. Während Vater Grug strikt auf Überleben fokussiert ist, möchte seine Tochter leben. Sie interessiert sich für die Dinge, die jenseits der sicheren Höhle passieren und übertritt dauernd die Regeln des Papas. Sie hat sogar einen eigenen Felsvorsprung, auf dem sie schläft, während der Rest der Familie sich aufeinander stapelt, wenn es Zeit zum ins Bett gehen ist.

Und nun zwingen plötzliche verheerende Ereignisse die Croods, ihre ausgetretenen Pfade zu verlassen. Sie müssen ihre Art zu leben überdenken. Unterwegs treffen sie auf Guy (Ryan Reynolds/ Kostja Ullmann), dessen Entdeckungen – Feuer beispielsweise… und Schuhe – das Weltbild der prähistorischen Familie gewaltig erschüttern. Dabei zeigt sich fast die ganze Familie Crood – allen voran Eep – offen für Guys Ideen und Visionen. Vor allem für diesen Ort, den er das „Morgen“ nennt. Nur Grug ist davon wenig begeistert. Er sieht schon eine neue Katastrophe kommen. Eine Riesenkatastrophe: diesen „gefährlichen“ jungen Mann, vor dem er Eep unbedingt schützen muss.

Schnell wird den Croods klar, dass sie bald Geschichte sein werden, wenn sie sich nicht weiterentwickeln…

Quelle: 20th Century Fox

Veröffentlicht am 21. März 2013, 19:00
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