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Neue Straßennamen in Sinsheim

1. April 2019 | Das Neueste, Orte

Sinsheim und das Gleichstellungsgesetz

Im Sinsheimer Gemeinderat wurde beschlossen, dass die „Stadthalle“ anlässlich des 80. Geburtstags von Alt-OB Dr. Horst Sieber am 17. Dezember 2018 einen neuen Namen erhalten solle. Aus der Stadthalle wurde nunmehr die „Dr.-Sieber-Halle, Kultur- und Veranstaltungszentrum“, Die Sinsheimer haben gleich die Kurzform geliefert: „DoSi“, wird sie liebevoll genannt. Aber jetzt kommt es: das Gleichstellungsgesetz – das neue Zauberwort. Dies war der Auslöser für neue und heftige Diskussionen im Sinsheimer Gemeinderat und in den Ausschüssen Anfang 2019 in diversen Sitzungen. „Wenn Hallen und Plätze personifiziert werden, muss man sich auch um neue Straßennamen in Sinsheim Gedanken machen“, so Stadtrat Harald Gmelin, der sich als Jurist bestens mit Gesetzen auskennt. In Sinsheim gibt es bekanntlich eine „Schubertstraße“. „Warum hat der Aktiven-Stadtrat Stefan Schubert den „Vorteil“, dass es eine Straße mit seinem Nachnamen gibt, und alle anderen Räte stehen so gesehen „OHNE“ da?“, so die Fraktions-Sprecher von den Grünen, CDU, SPD und Freie Wähler unisono. Die beiden „Juristen“ im Rat, Harald Gmelin und Jens Schellenberger werteten diesen Umstand in Bezug auf das Gleichstellungsgesetz als „juristisch bedenklich“. In der GR-Sitzung am 26. Februar 2019 wurde von OB Albrecht bekanntgegeben, dass im vergangen Jahr im Rahmen der Umbenennung der Stadthalle der Gemeinderat mehrheitlich beschloss, dass das Gleichstellungsgesetz vollumfänglich umgesetzt wird und jeder Gemeinderat „eine Straße erhält“. Aktiven-Sprecher Alexander Hertel meinte dazu: „Uns „Aktiven“ ist es egal, es gibt doch Wichtigeres in und um Sinsheim.“ Aktiven-Stadtrat Stefan Schubert selbst sagte: „Mir ist das peinlich, dass ich Auslöser dieser Diskussion und des Beschlusses bin. Nur so viel:  Die ‚Schubertstraße‘ war schon da, bevor ich Stadtrat wurde und steht in keinem Zusammenhang mit meiner Person oder meiner Familie“. Beschlossen wurde zudem, dass bei Stadträten, die in Ihrem Stadtteil auch als Ortsvorsteher fungieren, bei einer entsprechenden Umbenennung zusätzlich ihr Vorname verwendet wird. So wird es zum Beispiel in Hasselbach zukünftig eine Ulrike-Bauer-Gasse geben. Welche Straßen umbenannt werden, gilt es noch zu klären, so Dezernatsleiter Tobias Schutz. Der Sinsheimer OB Albrecht meinte dazu: „Der Beschluss des Gemeinderates ist bindend. Sinsheim setzt so die Inhalte des Gleichstellungsgesetzes um! Auch ich bekomme eine eigene Straße an exponierter Stelle.“ Für den Sinsheimer OB kam hier nur die Hauptstraße in Frage, die in „Ober-Bgm.-Jörg-Albrecht-Straße“ umbenannt wird. Dazu wird es heute um 13.00 Uhr vor dem alten Rathaus einen Festakt mit der Enthüllung des neuen Straßenschildes geben. Die Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen. Für kostenlose Speisen mit Heimattage-Wurst der Fleischerinnung Sinsheim und Getränken in Form von Heimattage-Bier der Heidelberger Brauerei ist bestens gesorgt. Die musikalische Umrahmung übernimmt die Stadtkapelle Sinsheim.

Schnitzeljagd zur offiziellen Einweihung der neuen Beschilderung in Sinsheim

Wie durch Frau Sandra Brucker, der Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit in einer Pressemeldung mittgeteilt wurde, findet heute in Zusammenarbeit mit dem Odenwaldclub OV Sinsheim anlässlich der offiziellen Einweihung des neuen Beschilderungskonzepts eine Schnitzeljagd der besonderen Art statt: Es wurden einzelne Schilder über das Wochenende durch Mitarbeiter des Bauhofs temporär entfernt. Dies geschah in Absprache mit dem zuständigen Sachbearbeiter Michael Jerabek. „Wir werden vor allem die Schilder abmontieren, die eh schon schlecht, bzw. verkehrsunsicher montiert wurden“, so Jerabek. Ziel der Schnitzeljagd ist es, die fehlenden Ziele der Beschilderung in der Innenstadt zu finden und auf schnellstem Weg das Ziel zu erreichen. An den Zielpunkten bekommt man dann ein frisches Schnitzel. Für Vegetarier gibt es alternativ Vegi-Burger. Maximal kann man so 10 frische Schnitzel, bzw. Vegi-Burger erlaufen. Die Schnitzel werden von der Fleischerinnung Sinsheim- und die Vegi-Burger von den Sinsheimer Gärtnereien und Gemüsehändlern kostenlos zur Verfügung gestellt. Start der Schnitzeljagd ist nach der Einweihung der in „Ober-Bgm.-Jörg-Albrecht-Straße“ um ca. 14.00 Uhr vor dem Sinsheimer Stadtmuseum.

Quelle: Schubert

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