Neuer Präsident der Technik Museen Sinsheim und Speyer

Herr Dipl. Ing. Hermann Layher ist neuer Präsident der Technik Museen Sinsheim und Speyer

(zg) Das Auto & Technik Museum Sinsheim und das Technik Museum Speyer werden seit ihrer Gründung von einem gemeinnützigen Verein betrieben, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, technische Kulturgüter zu erhalten und das Interesse an technischen Entwicklungen insbesondere bei der jüngeren Generation zu fördern. Die Finanzierung erfolgt allein aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und den Eintrittsgeldern. Alle Überschüsse werden zum Ausbau der Museen verwendet.

Seit 1989 stand Eberhard Layher, Gründungsmitglied und langjähriger Förderer der Museen, dem Verein als Präsident vor. Am 30. Dezember 2012 ist Eberhard Layher im Alter von 91 Jahren verstorben. Bei der Sitzung des Vereinsvorstands am 19. Februar 2013 wurde jetzt sein Sohn, Herr Dipl. Ing. Hermann Layher, zu seinem Nachfolger gewählt.

Herr Dipl. Ing. Hermann Layher, Jahrgang 1956, ist ebenfalls Gründungs­mitglied des Museumsvereins und hat die Museen seit ihrer Gründung im Jahr 1981 (Auto & Technik Museum Sinsheim) bzw. 1991 (Technik Museum Speyer) nicht nur als Mitglied des Vereinsvorstands, sondern auch als für das Tagesgeschäft verantwortlicher Museumleiter begleitet. Unter seiner Leitung haben sich die Museen aus kleinen Anfängen zu überregional bedeutenden Attraktionen entwickelt, die international höchste Anerkennung gefunden haben, und jedes Jahr rund 1 Million Besucher aus der ganzen Welt anziehen. Besonders wichtig war ihm dabei die Museen zu universellen Technikmuseen zu entwickeln, in denen nicht nur Fahrzeuge, sondern alle Technikbereiche vertreten sind. Ausdruck fand dieses Bestreben in jüngerer Zeit u.a. durch den Aufbau der Raumfahrtausstellung im Technik Museum Speyer, die in wenigen Jahren zur größten Ausstellung dieser Art außerhalb von Russland und den USA geworden ist.

Mit der einstimmigen Wahl zum neuen Präsidenten gibt der Museumsverein seiner Überzeugung Ausdruck, dass die Zukunft der Museen bei Herrn Dipl. Ing. Hermann Layher in den besten Händen liegt.

Über den neuen Präsidenten des Museumsvereins Herrn Dipl. Ing. Hermann Layher

Informationen zur Person von Hermann Layher können Sie hier Ein Gespräch mit Museumsleiter Hermann Layher entnehmen.

Über das Auto & Technik Museum Sinsheim

Das 1981 gegründete Auto & Technik MUSEUM SINSHEIM ist das größte private Technikmuseum Europas. Auf 30.000 m2 Hallenfläche und einem riesigen Freigelände zeigt das Museum über 3.000 Ausstellungsstücke aus allen Technikgebieten, darunter die größte permanente Formel-1-Ausstellung Europas, über 300 Oldtimer und 200 Motorräder, 40 Renn- und Sportwagen, 22 Lokomotiven, 60 Flugzeuge, Motoren und vieles mehr. Eine absolute Weltsensation sind die beiden voll begehbaren Überschall-Passagierflugzeuge „Concorde“ und Tupolev 144, die das Museum Sinsheim als einziges Museum weltweit Seite an Seite präsentiert.

Über das Technik Museum Speyer

Als zu Beginn der 1990er Jahre die Erweiterungsmöglichkeiten in Sinsheim fast erschöpft waren ergab sich für den Museumsverein die einmalige Gelegenheit, im Zentrum von Speyer auf dem Gelände der ehemaligen Pfalz-Flugzeugwerke ein zweites Museum, das Technik Museum Speyer, zu errichten. Derzeit verfügt das 1991 eröffnete Museum über mehr als 25.000 m2 überdachte Hallenfläche und 150.000 m2 Freigelände. Als Ausstellungshalle diente zunächst die „Liller Halle“, eine denkmalgeschützte Industriehalle aus dem Jahr 1913, in der heute insbesondere Oldtimer, Motorräder, Flugzeuge und historischer Feuerwehrfahrzeuge gezeigt werden. In der 2008 fertig gestellten Raumfahrthalle präsentiert das Museum die größte Raumfahrtausstellung Europas mit einem russischen original BURAN Space Shuttle. Das dem Technik Museum angeschlossene Museum Wilhelmsbau zeigt u.a. mechanische Musikinstrumente, Moden des 18. und 19. Jahrhunderts, Künstlerpuppen, historische Waffen und Uniformen sowie das „Lindenstraße Zimmer“ mit vielen Ausstellungsstücken rund um die beliebte Fernsehserie. Highlights auf dem Freigelände sind ein Boeing 747 „Jumbo Jet“, ein U-Boot der Bundesmarine, eine Antonov 22 (größtes Propellerflugzeug der Welt) sowie der Seenotkreuzer John T. Essberger der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.

Veröffentlicht am 9. März 2013, 13:00
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