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Neun von zehn Haushalte in Baden-Württemberg haben Geldvermögen gebildet

23. April 2019 | Das Neueste, Gesellschaft

Kinderlose Paare mit deutlich höherem Nettogeldvermögen als Paare mit Kindern

In Baden-Württemberg verfügten im Januar 2018 neun von zehn Haushalte über ein Bruttogeldvermögen in Form von Sparguthaben, Tagesgeldguthaben, Lebensver­sicherungen, Bausparguthaben, Investmentfonds, Aktien oder sonstigen Anlagen bei Banken und Sparkassen wie die Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS)1 2018 zeigen. Rein rechnerisch belief sich das durchschnittliche Bruttogeldvermögen pro Haushalt auf 74 700 Euro.2

Berücksichtigt man zusätzlich die durchschnittlichen Konsumentenrestschulden sowie Ausbildungskreditschulden in Höhe von zusammen 2 500 Euro je Haushalt, so beläuft sich das durchschnittliche Nettogeldvermögen je Haushalt in Baden-Württemberg auf 72 100 Euro.3

Bei näherer Betrachtung zeigten sich bei den verschiedenen Haushaltstypen erhebliche Unterschiede. Im Rahmen der Vorsorge für Familienmitglieder spielt insbesondere für Paarhaushalte die Vermögensbildung eine herausragende Rolle. 95 % der Paarhaushalte hatten Vermögen gebildet. Sie verfügten im Januar 2018 über ein durchschnittliches Nettogeldvermögen von 94 200 Euro. Der Anteil der Paare ohne Kinder mit Vermögensbildung liegt mit 94 % etwas niedriger als der Prozentsatz der Paare mit Kindern (96 %). Allerdings haben kinderlose Paare offensichtlich mehr Ressourcen für die Vermögensbildung frei. Sie verfügten mit durchschnittlich 104 100 Euro über erheblich mehr Nettogeldvermögen als Paare mit Kindern (76 100 Euro). Unterdurchschnittlich oft bilden mit 84 % Singles bzw. alleinerziehende Mütter und Väter mit 85 % Vermögen. Erwartungsgemäß übersteigt dabei das Vermögen der Singlehaushalte das der Alleinerziehenden deutlich. Mit durchschnittlich 44 500 Euro Nettogeldvermögen konnten sie spürbar mehr an Geld zurücklegen als Personen, die allein für ein oder mehrere Kinder Verantwortung tragen (17 000 Euro).

1 Haushalte mit einem Haushaltsnettoeinkommen von monatlich 18 000 und mehr Euro wurden wegen der geringen Beteiligungsbereitschaft, die mit einer fehlenden Repräsentativität der Ergebnisse einhergeht, nicht in die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe einbezogen.

2 Bei der Interpretation der Daten ist zu berücksichtigen, dass es sich um rechnerisch ermittelte Durchschnittswerte handelt, denen eine breite Streuung der Angaben zugrunde liegt, wobei die Hälfte der Haushalte ein Bruttogeldvermögen von bis zu 28 200 Euro besaß.

3 Einschließlich Haushalte, deren Nettogeldvermögen kleiner oder gleich Null ist.

Quelle: Statistisches Landesamt Baden Württemberg

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