Bleiben Sie informiert  /  Mittwoch, 04. Februar 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

Plastikmüll

5. September 2018 | Das Neueste, Leserbriefe

Es waren aufschlussreiche Tatsachen, die Dr. Peter Kottlorz von der katholischen Kirche drei Minuten vor o7.00 Uhr im Rahmen des Geistlichen Wortes wieder einmal bekanntgab. 37 Kilo Plastikmüll produziert jeder Mensch pro Jahr in Deutschland.

Und 30 kg Plastikmüll waren im Bauch eines Pottwals, der an diesem Müll gestorben ist. Es gilt als sicher, dass die Meere immer mehr zu den Plastik-Endlagern unserer Welt werden. Dies geschieht leider ganz einfach. Entweder direkt durch Schiffe ins Meer gekippt oder durch Flüsse, die den Plastikmüll bis zum Meer führen. 150 Millionen Tonnen Plastikabfälle werden in den Weltmeeren vermutet. Das ist mal wieder eine so riesige wie unvorstellbare Zahl. Die konkreter wird wenn man weiß, dass sich der ganze Plastikmüll durch die Meeresströmungen in Müllstrudeln sammelt. Der größte davon im Nordatlantik mit einer Fläche, die so groß sein soll wie Mitteleuropa. Das ist so fürchterlich, dass ich mir ganz ohnmächtig vorkomme. Aber Ohnmacht lässt sich nur dadurch überwinden, dass man selbst etwas dagegen tut. Natürlich müssen Industrie und Politik umweltverträglichere Lösungen finden. Ich muss aber selbst etwas tun, um Plastik zu vermeiden. Mich fragen wo ich Plastik vermeiden kann. Das fängt mit ganz einfachen Sachen an. Zum Beispiel, dass ich keine Plastiktüten benutze, dass ich mit Korb, Rucksack oder Stoffbeutel einkaufen gehe. Obst und Gemüse nicht eingeschweißt, sondern lose oder in mitgebrachten Boxen. Es gibt so viele Möglichkeiten, ich muss mir nur meinen Tagesablauf ansehen und den ganzen Plastikmüll, den ich produziere. Ich schaue auf meinen Frühstückstisch. Vier dünne Scheiben Salami, ein paar Scheiben Hartkäse und Schinken alles in Plastik eingeschweißt. Selbst die Leber- und andere Wurst befindet sich in kleinen Plastik- Schälchen. Man kann, man muss etwas tun!

Und das hat Dr. Peter Kottlorz besonders schön gesagt: „Uns ab und zu sagen, dass alles zusammenhängt auf diesem wunderschönen, blauen Planeten. Und dass ich es bin, der etwas verändern muss – und kann.“ Auch der Papst rief heute dazu auf, etwas  zum Schutz der Weltmeere zu tun.

Wir, der SPD-Arbeitskreis Sinsheim Kernstadt haben mit der AVR einen Termin für Dienstag, 25.09.2018 von 14:00 bis 15:30 Uhr vereinbart, die Kreismülldeponie zu besuchen, um nachfragen, was mit unserem Plastikmüll passiert. Interessierte melden sich bei mir unter der Tel.Nr. 07261/12472.      

Adolf Skrobanek

SPD-Altstadtrat  

Anzeige Swopper

Das könnte Sie auch interessieren…

Jugendschutzkontrollen und Kontrollen im Innenstadtbereich

Im Rahmen der Konzeption „Sicher in Sinsheim“ führte das Ordnungsamt der Großen Kreisstadt Sinsheim mit Unterstützung des Polizeireviers Sinsheim am 29. Januar 2026 im Zeitraum zwischen 14:00 und 17:00 Uhr zum wiederholten Male Testkäufe mit jugendlichen Testpersonen...

Schnee- und Eisglätte sorgt für zahlreiche Unfälle

Der einsetzende Schneefall am Montagmorgen hat im Bereich Sinsheim und den angrenzenden Gemeinden zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Zwischen 6 und 16 Uhr registrierte das Polizeipräsidium Mannheim insgesamt 14 Unfälle, die auf Schnee- und Eisglätte...

WM 2026 Kostenfalle ?

Wird die FIFA Fußball WM 2026 zur Kostenfalle für Fußballfans? Die FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko wird eines der absoluten Highlights des Kalenderjahres und das nicht nur aus sportlicher Sicht, denn ein Event eines solchen Ausmaßes...

 Sinsheim – Veranstaltungen / Gewerbe

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

Archiv

Hier könnte Ihr Link stehen