Regionwetter ab – Freitag, 27. Februar 2015

für Freitag, 27.Februar 2015
Heute Mittag fällt zeitweiliger Niederschlag, in tiefen Lagen ist es Regen, oberhalb von 300 bis 600 m Schnee. Im Süden schneit es bis in die tiefen Lagen, unterhalb von 400 bis 500 m bleibt der Schnee jedoch kaum liegen. Nachmittags geht der Niederschlag von Nordwesten her zunehmend in Schauer über. Die Höchsttemperatur erreicht Werte um 0 Grad im Bergland und bis 5 Grad am Rhein. Der Wind dreht im Tagesverlauf auf westliche Richtungen und weht schwach bis mäßig mit frischen Böen. In den Kammlagen des Berglandes können Windböen, im Hochschwarzwald stürmische Böen auftreten. Dadurch sind Schneeverwehungen möglich. Am Abend schwächt sich der Wind ab.
In der Nacht zu Samstag fällt nach und nach bis in die Niederungen wieder etwas Schnee, wobei sich die Niederschläge südostwärts verlagern. Hier ist mit Glätte durch Schnee und Schneematsch, sonst mit Glätte durch Überfrieren zu rechnen. Im Nordwesten lockern die Wolken später auf und es bildet sich Nebel. Die Luft kühlt auf 0 Grad im Kraichgau und örtlich bis -5 Grad im Bergland ab.

für Samstag, 28.Februar 2015
Am Samstag scheint neben einigen Wolkenfeldern öfter die Sonne. Vor allem südlich der Alb muss mit Hochnebel gerechnet werden. Zwischen Südschwarzwald, Ostalb und Allgäu kann in der Frühe noch etwas Schnee fallen. Die Luft erwärmt sich auf 1 Grad im Bergland und Werte bis 8 Grad im Rheingraben. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht zu Sonntag kommt ab Mitternacht von Westen her Niederschlag auf. In den tiefen Lagen regnet es, im höheren Bergland fällt Schnee mit Schneeverwehungen. Es besteht Glättegefahr durch vorübergehenden Glatteisregen oder durch Schnee. Die Tiefstwerte liegen zwischen +2 Grad in der Kurpfalz und -7 Grad zum Allgäu hin. Im Hochschwarzwald kommen Sturmböen auf.

für Sonntag, 01.März 2015
Am Sonntag ist es meist stark bewölkt. In den tiefen Lagen fällt immer wieder Regen, im Bergland Schnee. Im Tagesverlauf zieht sich der Schneefall mit Schneeverwehungen vorübergehend in die Schwarzwaldhochlagen zurück. Die Höchstwerte liegen zwischen 4 Grad im Bergland und bis zu 12 Grad am Oberrhein. Der Wind weht mäßig aus Südwest mit starken bis stürmischen Böen. Im Bergland sind Sturmböen, auf exponierten Schwarzwaldgipfeln orkanartige Böen zu erwarten.
In der Nacht zu Montag fällt verbreitet Regen, im höheren Bergland fällt Schnee, hier können Schneeverwehungen auftreten. Die Tiefstwerte liegen zwischen +5 Grad im Rheintal und 0 Grad im Bergland. Weiterhin werden Windböen, im Schwarzwald stürmische Böen, auf exponierten Gipfeln auch schwere Sturmböen erwartet.

für Montag, 02.März 2015
Am Montag ist es wechselnd bis stark bewölkt und häufig ziehen Schauer durch, die in höheren Lagen Schnee bringen. Die Temperatur steigt auf 4 bis 11 Grad. Der lebhafte Wind aus westlichen Richtungen weht mit starken bis stürmischen Böen. Im Bergland sind Sturmböen und Schneeverwehungen zu erwarten.
In der Nacht zu Dienstag ist es wechselnd bewölkt und besonders im Bergland fallen einige Schneeschauer, sonst vereinzelt Regenschauer. Die Temperatur geht auf 3 bis -3 Grad zurück. Der Wind weht weiterhin mit starken Böen aus westlichen Richtungen, im Bergland mit Sturmböen.

Deutschlandübersicht:

Offenbach, Freitag, den 27.02.2015, 11:30 Uhr –
„Das Wochenende steht vor der Tür und es stellt sich die Frage, auf welchen der beiden Tage die sportlichen „outdoor Aktivitäten“ gelegt werden sollen und wann ein verlängertes Ausschlafen zu bevorzugen wäre.

Bevor wir aber auf das Wochenende schauen soll noch das Wetter vom heutigen Freitag aufgezeigt werden. Tief WINFRIED, welches weit im Norden bei Island liegt, schickt seine Fronten in zunehmend abgeschwächter Form von West nach Ost über Deutschland hinweg. Während sich vor allem der Osten Deutschlands von Vorpommern bis nach Ostbayern bis weit in den Tag über viel Sonne und milde Temperaturen bis zu 11 Grad freuen kann, muss das restliche Deutschland bereits mit Regen, oberhalb von 300-500 m auch mit Schnee vorlieb nehmen. Es gibt aber für den Westen und Nordwesten Deutschlands einen Trost, denn im Verlauf des Nachmittags lockern die Wolken auf und es bleibt dann trocken. Im Dauerniederschlag wird die Temperatur kaum über 4 Grad steigen.

In der kommenden Nacht zum Samstag hat dann besonders der Süden und der Osten von Deutschland mit den meist leichten Niederschlägen zu kämpfen, die bis auf 300 m, in Bayern teils auch bis ins Tiefland als Schnee fallen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt muss mit Glätte gerechnet werden. Die Glättesituation trifft auch auf den Westen und Norden Deutschlands zu, da die Straßen noch nass sind und bei Aufklaren Frost von 0 bis minus 3 Grad, sowie überfrierende Nässe erwartet wird.

Doch wenden wir uns nun dem schönsten Tag der Woche zu, dem Samstag. Nur die Staugebiete im Südosten Bayerns und im Süden und Osten Sachsen kämpfen bis zum Mittag noch mit den Resten der nächtlichen Front. Niederschläge klingen aber allmählich ab. Nachfolgend lockert auch hier wie im restlichen Deutschland die Bewölkung auf und vor allem vom Bodensee bis zur Ostsee setzt sich die Sonne teils für längere Zeit durch. Bei Temperaturen von 5 bis 9 Grad ist es bereits mild, doch der nur schwache Wind und die an Kraft gewinnende Sonne lassen die Werte deutlich milder erscheinen. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist, dass im Verlauf des Nachmittags die Bewölkung im Westen Deutschlands zunimmt und an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden abends die ersten Tropfen fallen können. Alles in allem aber ist der Samstag ein Tag, um an die frische Luft zu gehen.

Ja, und dann kommt die Nacht zum Sonntag und der Sonntag tagsüber … und es kommt das kräftige Tief YODA. Anhaltende Niederschläge breiten sich in der Nacht zum Sonntag auf weite Bereiche Deutschlands aus, nur der Osten bleibt noch trocken. Dabei muss im Westen und Nordwesten mit Regen, in der Mitte und im Süden im Bergland zunehmend mit Schnee gerechnet werden. Auch gefrierender Regen kann vorübergehend auftreten, was auf eine erhöhte Glättegefahr auf Straßen und Wegen hindeutet. Dies alles bei Temperaturen, die im Süden und Osten nochmals im leichten bis mäßigen Frostbereich liegen und im Westen mit Niederschlagsaufzug auf +3 bis +5 Grad ansteigen.

Am Sonntag zeigt sich der Himmel dann stark bewölkt und wiederholt muss mit Regen gerechnet werden, im Bergland auch mit Schnee. Zum Nachmittag gehen die anhaltenden Niederschläge von der Nordsee her in Schauer über, wobei einzelne Gewitter möglich sind. Dabei muss bis in tiefe Lagen auch mit Graupel gerechnet werden. Da YOGA ein kräftiges Tief ist rückt nun auch zunehmend der Wind in den Fokus. Der West- bis Südwestwind frischt im Tiefland böig, zeitweise auch stürmisch auf und erreicht im Bergland Sturmstärke.
Und als Trend für den Wochenbeginn kann gesagt werden, dass das regenreiche und stürmische Wetter weiter andauert. “

Quelle: DWD

Veröffentlicht am 27. Februar 2015, 13:22
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