Regionwetter ab – für Donnerstag, 31.Dezember 2015

für Donnerstag, 31.Dezember 2015
Heute Mittag (Silvester) ist es meist stark bewölkt und es regnet. Anfangs kann vor allem auf der Alb und zum Allgäu hin vereinzelt noch Glatteis durch gefrierenden Regen auftreten. Sonst erreicht die Temperatur 2 Grad am Bodensee und örtlich bis 10 Grad im Breisgau. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Wind, der meist aus südwestlichen Richtungen kommt und auf Schwarzwaldgipfeln in Sturmstärke böig aufleben kann.
In der Nacht zu Freitag regnet es bei starker Bewölkung vor allem noch in Südbaden und in Oberschwaben, sonst bleibt es weitgehend trocken. In der zweiten Nachthälfte zieht der Regen ins Allgäu ab. Von Westen her lockern die Wolken dann hier und da auf, örtlich kann sich Nebel bilden. Die Tiefstwerte liegen zwischen +3 und -1 Grad. Stellenweise muss mit Glätte durch überfrierende Nässe gerechnet werden. Der Wind lässt im Bergland nach.

für Freitag, 01.Januar 2016
Am Freitag (Neujahr) überwiegt starke Bewölkung, zum Teil ist es trüb. Richtung Allgäu fallen noch letzte Tropfen, sonst ist es meist niederschlagsfrei. Die Höchstwerte liegen zwischen 3 Grad im Bergland und 8 Grad im Rheintal. Der Wind weht meist schwach aus östlichen Richtungen.
In der Nacht zu Samstag bleibt es gebietsweise stark bewölkt, teilweise lockern die Wolken auf und es bildet sich Nebel oder Hochnebel. Zum Ende der Nacht kommt im Westen Regen auf. Die Tiefstwerte liegen zwischen +3 und -3 Grad. Streckenweise ist Reifglätte zu erwarten.

für Samstag, 02.Januar 2016
Am Samstag ist es meist stark bewölkt, zum Teil auch neblig. Vormittags beginnt es von Westen her zu regnen, in höheren Lagen zu schneien. Die Temperaturen erreichen Werte zwischen 0 Grad im Bergland und 7 Grad am südlichen Oberrhein. Es weht ein schwacher südöstlicher Wind.
In der Nacht zu Sonntag ist es stark bewölkt und es fällt zunächst noch weiterhin Regen, im Bergland und Richtung Allgäu auch Schnee. Später kommt der Niederschlag vorübergehend zum Erliegen. Bei Tiefstwerten zwischen +5 und -2 Grad kann es in höheren Lagen glatt werden.

für Sonntag, 03.Januar 2016
Am Sonntag ist es vormittags noch stark bewölkt und erneuter Regen, im höheren Schwarzwald auch Schnee trifft vor allem den Westen und Nordwesten des Landes. Am Nachmittag lockert es hier und da etwas auf und es ist meist trocken. Die Temperaturen erreichen 2 bis 9 Grad. Dazu weht der Wind schwach aus Südwest. Auf Schwarzwaldgipfeln können Sturmböen auftreten und zu Verwehungen führen.
In der Nacht zu Montag zieht von Frankreich her erneut dichte Bewölkung und Regen auf, der bis zum Morgen auch den Osten des Landes erreicht. Im Bergland fällt Schnee, sodass dort auch mit Glätte gerechnet werden muss. Die Temperatur sinkt auf +4 bis -2 Grad. Auf Schwarzwaldgipfeln sind stürmische Böen möglich.

Deutschlandübersicht:

Offenbach, Donnerstag, den 31.12.2015, 11:30 Uhr –
„Zwischen Tief Eckhard südlich von Grönland und Hoch Christine über Osteuropa wird sehr milde Luft nordwärts geführt.
Das führte zu der ungewöhnlichen „Winterhitze“ am Nordpol mit Temperaturen nahe null Grad und dem bis zu 9 Grad warmen Spitzbergen (normalerweise liegen dort die Höchstwerte zum Jahreswechsel im zweistelligen Minusbereich.) Am Nordpol ist das schon wieder Geschichte, auf Spitzbergen hält sich das ungewöhnlich milde Wetter bis einschließlich 03. Januar 2016.
Bei uns kämpfen voraussichtlich bis zum 6. Januar die kalte Luft an der Südwestseite des Hochs gegen die milde Luft aus dem Westen. Die milde Luft wird nun von Friedbert über der Nordsee herangeführt, ab morgen ist Gerd als voraussichtlich vorerst letztes männliches Mitglied der Tiefdruckgilde damit beschäftigt.
Der Sieger dieses Luftmassenkampfes steht noch nicht exakt fest.
Nach derzeitiger Vorhersagelage setzt sich die Kaltluft im Norden und Osten ab Sonntag fest. Die gefühlten Temperaturen erreichen dabei durch den kräftigen Wind selbst tagsüber bis zu -20 Grad. Die gemessenen Höchstwerte liegen bei etwa -5, die Tiefstwerte örtlich unter -10 Grad.
Zum Wochenende hin soll es allerdings wieder in die positiven Temperaturbereiche übergehen.
In den zu dieser Jahreszeit üblicherweise wärmsten Bereichen am Niederrhein wird nur bei Aufklaren Frost vorhergesagt. Die Höchstwerte bewegen sich im normalen Bereich um 5 Grad. In den anderen Gebieten muss man sich bei ähnlichen Höchstwerten häufiger auf Nachtfrost gefasst machen.
Bei diesem Luftmassengegensätzen kommt es logischerweise permanent zu Niederschlägen, die im Westen als Regen, im Osten als Schnee fallen.
In der zentralen Niederschlagszone muss man aber ständig auf der Hut sein, denn Regen, gefrierender Regen und Schnee wechseln sich ab. Dieser Bereich wird wohl von der Nordsee nach Thüringen und Ostbayern reichen.

Quelle: DWD

Veröffentlicht am 31. Dezember 2015, 17:39
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