Revolution des Vertretungsplans kreiert

(zg) Sparkasse Kraichgau zeichnete Schüler aus Bretten und Sinsheim mit Deutschem Gründerpreis aus

Es werde die „Revolution des Vertretungsplans“. Nie mehr erst vor der Tür zum Klassenzimmer erfahren, dass die erste Stunde ausfällt, sondern so rechtzeitig, dass man genüsslich länger im Bett bleiben kann. Eine App soll’s möglich machen, entwickelt und vertrieben von „BBT Media“. Genau so neu, genau so innovativ ist der Lieferservice „Pronto“, der alles, was Lebensmittel- und Drogeriemärkte so anbieten, schnell und frisch zu den Kunden nach Hause bringt. Oder eine spezielle Hülle, die Smartphones im Sommer vor Hitze und im Winter vor Kälte schützt und dabei gleich noch die Hände wärmt? Für die Firma „Cool Protection“ kein Problem. Im Gegenteil, will es damit doch den Markt erobern.

Was sich hier nach Top-Unternehmen anhört, sind indes die Ideen von Schülern, die für den Deutschen Gründerpreis in die Rolle von Unternehmensgründern geschlüpft waren. Sieben Schülerteams des Wilhelmi-Gymnasiums Sinsheim, des Melanchthon-Gymnasiums Bretten und der Beruflichen Schulen Bretten waren mit dabei, hatten interessante Firmen ins Leben gerufen, von denen die eine oder andere sicherlich reale Chancen in der freien Wirtschaft hätte.

Nun schaffte es „BBT Media“ des Wilhelmi-Gymnasiums Sinsheim auf den ersten Platz der Sparkasse Kraichgau, landesweit sogar auf den fünften und bundesweit den 16. Platz, gefolgt von „Pronto“ des Melanchthon-Gymnasiums Bretten auf Platz zwei und „Cool Protection“ der Beruflichen Schulen Bretten auf Platz drei.

Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmen in Deutschland sowie für fiktive Schülerunternehmen. „Für junge Menschen ist ein solides Wirtschaftswissen auf dem Weg ins Berufsleben sehr wichtig“, so Abteilungsdirektor Marktmanagement Bernd Holzer. Der Gründerpreis ermögliche es den Jugendlichen, Erfahrungen rund um Wirtschaft, Unternehmensgründung, Kalkulation und Werbung zu sammeln. Ziele, die auch die Sparkasse Kraichgau mit ihrem Schulservice verfolge: jungen Menschen wirtschaftliche und finanzielle Zusammenhänge erklären und ihnen Einblicke in die reale Berufs- und Arbeitswelt geben.

In vier Monaten sollten die Schülerteams, die sich jeweils einen Unternehmer als Partner suchen mussten, ein fiktives Unternehmen gründen – von der Geschäftsidee über Finanzplan und Break-Even-Anlayse bis zu Werbung und Marketing. „Der Bezug zur Praxis wird bei dem Wettbewerb groß geschrieben“, sagte die Schulbeauftragte der Sparkasse Kraichgau Nicole Becker. „Deshalb wächst mit jeder Aufgabe, die die Schüler zu bewältigen haben, ihre berufliche Qualifikation.“ Und das haben die Jugendlichen auch selbst gemerkt. „Wir haben uns während der Zusammenarbeit nicht nur besser kennengelernt, sondern uns selbst auch weiterentwickelt“, sagte Silas Bohr von „BBT Media“ bei der Siegerehrung. „Der Wettbewerb hat uns für die Zukunft viel geholfen.“ Chiara Gerber und ihr Team von „Pronto“ sehen es genau so: „Der Gründerpreis fordert Verantwortung, Willensstärke und gute Zusammenarbeit; schon deshalb haben wir eine Menge dazu gelernt.“

Quelle: Sparkasse Kraichgau

Veröffentlicht am 31. Juli 2014, 10:00
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