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Rhein-Neckar-Kreis trauert um Bernhard Haffner

29. November 2014 | Das Neueste, Gesellschaft, Photo Gallery

Leiter des Amtes für Schulen, Kultur und Sport im Alter von 59 Jahren verstorben

Bernhard Haffner(zg) Tiefe Betroffenheit hat beim Rhein-Neckar-Kreis die Nachricht vom Tod des Leiters des Amtes für Schulen, Kultur und Sport, Bernhard Haffner, ausgelöst. Er war am vergangenen Montag (24. November 2014) im Alter von nur 59 Jahren an den Folgen einer schweren Erkrankung gestorben. Landrat Stefan Dallinger zeigt sich „tief berührt“, denn zusammen mit dem Kreistag und seiner Verwaltung habe Bernhard Haffner, der aus Hockenheim stammt, besonders viel für das umfangreiche Bildungsangebot der beruflichen und der Sonderschulen sowie die Kulturaktivitäten und den Sport geleistet. Für ihn sei er jemand gewesen, „den ich sehr schätzen gelernt habe, auch weil er mit Herz und Seele dabei war und sein Metier souverän beherrschte.“

Bernhard Haffner war nach dem Studium an der damaligen Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl und Tätigkeit in der Privatwirtschaft 1979 zum Rhein-Neckar-Kreis gekommen. Er startete seine Karriere im Schul- und Kulturamt, eine Materie, der er bis zum Schluss treu blieb.

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1990 berief ihn der damalige Landrat Dr. Jürgen Schütz zum stellvertretenden, im Jahr 2000 zum Amtsleiter. Als „exzellenter Stratege und Kommunikator“ habe er sich beim Ausbau der beruflichen Schulzentren zu landesweit beachteten Bildungseinrichtungen und dem großen Projekt „Schulentwicklungsplan“ sowie der Förderung der Sonderschulen erwiesen. Ebenfalls untrennbar ist sein Name verbunden mit der erfolgreichen Entwicklung der Kreiskulturwoche, für die „er sich wie kaum ein Zweiter engagiert hat“, so Landrat Dallinger. Wichtig seien Bernhard Haffner auch die menschenverbindenden Aktivitäten des Sports und der Partnerschaften gewesen, bei denen er geachtetes Gegenüber der Sportkreise und Freund vor allem der französischen Partner war.

Von 1989 bis 1997 war er zudem Vorsitzender des Personalrates beim Rhein-Neckar-Kreis. Hier hatte er eine ebenso hohe Reputation, denn er war ein hilfsbereiter und sachkundiger Ansprechpartner der Kolleginnen und Kollegen. Sein Wissen und Können, immer gepaart mit Freundlichkeit, Witz und Fantasie, wird der Verwaltung des Rhein-Neckar-Kreises fehlen.

Quelle: Rhein Neckar Kreis

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