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Sinsheimer Kulturtage präsentierte die großen Namen protestantischer Musik des 17. Jahrhunderts

24. November 2016 | Das Neueste, Photo Gallery, Weiler

invocanto_2016-11-23(zg) Die Sinsheimer Kulturtage 2016 wurden jetzt durch ein Konzert des weit über die Region bekannten Vokalensembles invocanto in der evangelischen Kirche Weiler bereichert. Auf dem Programm standen Werke bedeutender Vertreter protestantischer Musik des 17. Jahrhunderts, u.a. der „Fixsterne“ J.S. Bach und H. Schütz sowie Hammerschmidt, Buxtehude und Bruhns. So ergab sich die besondere Möglichkeit an diesem Abend auch einmal Werke eher selten aufgeführter Komponisten zu entdecken.

In verschiedenen Besetzungen, vom kleinen geistlichen Konzert für Sopran über Psalm 70 „Eile mich, Gott, zu retten“ von Heinrich Schütz bis zu „Ich liege und schlafe“, einem Concerto für Soli, Chor und Instrumente von Nikolaus Bruhns, begeisterten die Musizierenden das gut 100-köpfige Publikum.

Lydia Leitner (Sopran) und Ina Hübner (Sopran) bestachen durch schlanke Stimmführung bei hervorragender Intonation und ließen sich gegenseitig genug Raum.

Die Mittelstimmen, vertreten durch Laura Skamulyte (Alt) und Gert Bachmaier (Tenor) fügten sich wunderbar ein und überzeugten durch Volumen auch in den Tiefen.

Lucian Eller (Bass) setzte dem Ganzen ein solides Fundament und zeigte vor allem in „Wo soll ich fliehen hin?“ von Dietrich Buxtehude seine Qualitäten als recht farbenreicher Bass.

Anzeige SwopperDas invocanto Vokalensemble, das von Peter Laue mal vom Cembalo, mal stehend herrlich unprätentiös geleitet wurde, bewies stimmliche Beweglichkeit und klares Sprachverständnis, sodass man ihm gelegentliche Ungenauigkeiten der Absprachen gern verzieh.

Durchweg angenehm begleiteten die Musikerinnen und Musiker des Collegium musicum, welches den anderen Musizierenden stets genügend klanglichen Platz ließ.

Den Abschluss bildete „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ von J.S. Bach. Zuerst brachte Katrin Düringer (Orgel) das Choralvorspiel für Orgel sehr elegant zu Gehör, bevor alle zusammen den entsprechenden Choralsatz intonierten.

Alles in allem war dies ein spannender Abend der durch eine intelligente Stückauswahl und herausragende Musikerinnen und Musiker geprägt war.

Man darf gespannt sein, was am 02.04.17 in der evangelischen Kirche Weiler zu hören sein wird an einem Abend unter dem Titel „Chor a capella – Musik durch fünf Jahrhunderte“.

Quelle: Martin Mendel

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