Stadt Sinsheim ruft wegen Trockenheit zum Wassersparen auf
Angesichts der anhaltenden Hitze und Trockenheit appelliert die Stadt Sinsheim an die Bevölkerung, bewusst mit Wasser umzugehen und den Verbrauch möglichst zu reduzieren. Die langanhaltende Trockenperiode belastet Flüsse, Bäche und das Grundwasser zunehmend.
Nach Angaben der Stadt haben die Rekordtemperaturen im Juni die Situation weiter verschärft. Während oberflächennahe Grundwasserschichten bereits austrocknen, werden die Auswirkungen in tieferen Grundwasserbereichen voraussichtlich erst in den kommenden Monaten spürbar – insbesondere dann, wenn im Herbst und Winter nur wenig Niederschlag fällt.
Die öffentliche Wasserversorgung sei derzeit zwar weiterhin gesichert. Dennoch sei ein verantwortungsvoller Umgang mit Grundwasser sowie Wasser aus Flüssen, Bächen und Seen notwendig. Bereits seit Ende Juni sind deshalb auf Anordnung des Wasserrechtsamts Rhein-Neckar-Kreis sämtliche Brauchwasserentnahmestellen im Sinsheimer Stadtgebiet geschlossen.
Die Stadt bittet die Bürgerinnen und Bürger zudem, ihren privaten Wasserverbrauch kritisch zu überprüfen. Besonders sogenannte Komfortverbräuche wie das Befüllen von Swimmingpools sollten möglichst vermieden werden. Darüber hinaus empfiehlt die Stadt die bekannten Maßnahmen zum Wassersparen, etwa das Duschen statt Baden und die Nutzung wassersparender Duschköpfe.
„Wenn jeder Einzelne den eigenen Wasserverbrauch kritisch überprüft, können wir gemeinsam eine Menge einsparen“, betont Oberbürgermeister Marco Siesing.





