Talk-Show zum Thema Heimat

Gesprächsrunde zum Heimisch werden und Heimisch sein in Sinsheim

Bild (Inge Baumgärtner): D’Marie vun Sinse und der junge Koch im Stadtmuseum

(zg) Sinsheims Geschichte ist geprägt von Zerstörungen und Neuanfängen, Auswanderung und insbesondere auch Einwanderung. Daher lag es nahe, eine Talk-Show zu den Heimattagen mit dem Thema des „Heimisch werden“ in Sinsheim zu veranstalten. In der Kooperation zwischen Stadtmuseum und Integrationsbeauftragten werden beispielhaft mehrere Anlässe zur Neubeheimatung in Sinsheim beleuchtet. Die Spannweite reicht von historischen Zeugnissen über Ansiedlungen in der Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg bis zur Fluchtmigration ab 2015.

Wie war das, in Sinsheim neu zu starten? Ein- und Auswanderung hatten und haben die unterschiedlichsten Gründe. Stadtarchivar Dr. Marco Neumaier gibt Einblicke in historische Dokumente, die zeigen, wie Sinsheim in vergangenen Zeiten mit Zuwanderern umgegangen ist.

Heiteres und Besinnliches aus modernen Zeiten erzählen eine Frau, die als Gastarbeiterkind nach Deutschland gekommen ist, und ein junger Afrikaner, der als angehender Koch in einem renommierten Sinsheimer Restaurant ausgebildet wird.

Mit dabei ist als „alteingesessener“ Sinsheimer der Bürgermeister-Stellvertreter und Stadtrat Peter Hesch, der die Formen der Beheimatung aus dem Erleben der schon länger hier Lebenden schildern wird.

Einen ganz anderen Blick steuert Svenja Kück bei. Sie ist gerade dabei, ihr Promotionsprojekt über das Thema „Heimat“ abzuschließen. Sinsheim und die Bewältigung der Fluchtmigration ab 2015 kennt sie von ihrer Mitarbeit im Forschungsprojekt „Reallabor Asyl in der Rhein-Neckar-Region“. Sie sagt, Beheimatung ist ein sehr individueller Prozess, der von jedem Menschen anders durch­laufen wird.

Die Talk-Runde wird von einem ganz speziellen Gast eröffnet – „d’Marie vun Sinse“ wird aus ihrer persönlichen Geschichte kleine Anekdoten beisteuern. Sonst nimmt sie als Stadtführerin Orts­fremde mit auf eine Zeitreise durch Straßen und Gassen Sinsheims.

Die Moderation durch die Veranstaltung wird die städtische Integrationsbeauftragte Inge Baumgärtner übernehmen.

Wem nach so viel Gehörtem nach einer kleinen Stärkung ist, der wird gebeten, noch ein paar Minuten länger zu bleiben. Die Kochgruppe des städtischen Bereiches Integration wird „Heimattage-Häppchen“ anbieten und das Stadtmuseum reicht Kaltgetränke . Falls die Gäste im Anschluss die Gespräche selbst fortsetzen, ist das von den Veranstaltern durchaus erwünscht und beabsichtigt.

Die Talk-Show findet am Freitag, 6. März 2020 um 19:00 Uhr im Bürgersaal des Stadtmuseums Sinsheim (Hauptstr. 92) statt. Der Eintritt ist frei.

Quelle: Stadt Sinsheim

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Veröffentlicht am 2. März 2020, 14:25
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