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Team-Technik-Museum 2.Platzierter bei der Allgäu-Orient-Rallye 2013

20. September 2013 | Auto & Technik Museum, Leitartikel, Photo Gallery

Abschlussevent am 13. September 2013 im Auto & Technik Museum Sinsheim

Nach der spannenden Reise – 8.000 Kilometer vom Allgäu bis nach Jordanien – lud das Team-Technik-Museum der Allgäu-Orient-Rallye 2013 seine Unterstützer, Freunde und Familie zu einem besonderen Abend ein. Auf dem Programm stand unter anderem ein Vortrag mit Bildern und Geschichten aus erster Hand über die faszinierende Rallye. Austragungsort der Dankesfeier war am 13. September 2013 das IMAX 3D Filmtheater des Auto & Technik Museum Sinsheim.

Infos über Allgäu-Orient-Rallye 2013

Das Team-Technik-Museum ist erfolgreich, als zweitplatziertes Team von der Allgäu-Orient-Rallye 2013 zurückgekehrt. Nach knapp 8500 Kilometer Fahrtstrecke in den Rallyefahrzeugen ist das Team am 18.05.2013 gesund in Frankfurt gelandet. Das von den Museen Sinsheim und Speyer unterstützte Team ist mit ihren Fahrzeugen drei Wochen durch halb Europa und Teile Asiens unterwegs gewesen und hat das Ziel der Rallye, Jordanien erreicht. Die Route bis Istanbul durfte vom Team frei gewählt werden und das Museums-Team entschied sich nach der Überquerung des Brennerpasses für die ansprechende Route von Triest entlang der Adriaküste (über Kroatien, Bosnien und Montenegro) bis nach Albanien. Da sich das Team dem wohltätigen Gedanken verpflichtet fühlt hatte es reichlich Hilfsgüter und Präsente im Gepäck. In Lezha/Albanien überreichte die Crew dem Krankenhaus einen hochwertigen Defibrillator und viele Blutzuckermessgeräte. Von dort aus führte die Route nach Tirana und dann über teils sehr abenteuerliche Straßen (wie auf der gesamten Rallye durfte auch hier weder Navigationsgerät noch Autobahn benutzt werden) bis nach Griechenland. Unterwegs hatte das Team einige Rallye-Aufgaben zu erledigen, so übten sich die Teilnehmer in Kavala/Griechenland als Straßenmusikanten.

Den Löwenanteil der Tour verbrachten die sechs unternehmungslustigen Mitglieder in der Türkei. Das erste Highlight war das Fahrerlager vor der Blauen Moschee in Istanbul mit geglücktem Weltrekordversuch. Hierbei wurde die längste zusammenhängende Kette von Mini-Baby-Racern, also „Rutschautos“ im Stile des allseitsbekannten Bobby-Cars gebildet und über eine gewisse Zeit am Stück in Bewegung gehalten. Dies war eine „Mordsgaudi“ für alle Rallyeteams.

Von Istanbul fuhr das Team über Ankara, Ordu am schwarzen Meer, Kars an der türkisch-armenischen Grenze und Kappadokien bis nach Iskenderun am Mittelmeer. In der Türkei erlebte das Team eine Menge. Besonders in Erinnerung blieb die historische Burganlage in Kars, die Grenzstadt Ani, der Berg Ararat und das weitläufige Kappadokien mit seinen Tuffsteinformationen und dem Weltkulturerbe Göreme. Das Team hatte mehrere guterhaltene Rollstühle mit an Bord um sie an Bedürftige zu verteilen, in der Türkei wurde das Team auf Nachfrage an einer Moschee zu einem achtjährigen Mädchen mit gelähmten Beinen geführt. Das Mädchen musste bisher von seinen Eltern getragen werden und entsprechend groß war die Rührung bei den Beteiligten als wir den Rollstuhl überreichten. Die restlichen Rollstühle wurden ebenso während der Rallye direkt an Bedürftige abgegeben. Von der Hafenstadt Iskenderun am Mittelmeer aus starteten alle Rallye-Teilnehmer mit der Fähre in Richtung Israel. In Haifa/Israel gingen alle Fahrzeuge von Bord. Dies war ein historischer Moment denn bisher durfte keine Sportveranstaltung mit Autos nach Israel einreisen. Vom Mittelmeer ausgehend fuhren die Teilnehmer über Tel Aviv, Jerusalem und Teile des Westjordanlandes vorbei am Toten Meer (mit kurzem Badestop) bis zur israelisch-jordanischen Grenze in Eilat am Roten Meer. In Jordanien besuchte das Team die Felsenstadt Petra und verteilte wie auch auf dem Rest der Strecke vom Museum gespendete Kinder-Shirts und Spielzeuge. Am Abend gab es im Wüstencamp Wadi Rum eine Wüstenparty mit Siegerehrung. Dem Team-Technik-Museum wurde vom ehemaligen NBA Star Hakeem Olajuwon der Preis für den zweiten Platz verliehen. Viel zu früh brachen die sechs Museumsfreunde Richtung Flughafen in Amman auf und überließen ihre Fahrzeuge dem Veranstalter, welcher sie einem wohltätigen Zweck zuführt. Die Rallye bleibt dem Team vermutlich zeitlebens in Erinnerung, es war die richtige Mischung zwischen Abenteuer, Hilfsprojekt,  „Kulturschock“ und zu guter Letzt eine Menge Spaß. Details zur Tour und weitere Aktionen vom Team-Technik-Museum finden sich unter www.team-technik-museum.de.

Quelle: Auto & Technik Museum Sinsheim e. V.

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