Unsere Jugendlichen machen keine Probleme, sie haben Probleme

Resümee und Abschluss des LoBiN-Projekts „Auf- und Ausbau lokaler Bildungsnetze“  zum Ende der Förderphase

p1000948(zg) Noch einmal war das Jugendhaus Sinsheim am 14.11.2016 der beliebte Treffpunkt für die Mitglieder des lokalen Bildungsnetzwerks LoBiN. Die Stadtverwaltung hatte zu einem Workshop eingeladen, um das Ende der anderthalbjährigen finanziellen Förderung durch das Ministerium für Soziales und Integration zu begehen. Wie vielseitig die Praxis Projekte und Vernetzungsworkshops waren, zeigte eine Diashow mit Bildern u.a. aus der Dührener Theater-AG, dem Mitmachzirkus in den Pfingstferien, dem Lesewettbewerb „Lies mit- die Bücherchecker!“, aus Erzählcafé, Slackline-Projekt, Fortbildung der Jugendbegleiter oder dem Seminarkurs der Max-Weber-Schule. In ihrer Ansprache würdigte Amtsleiterin Carmen Eckert-Leutz den enormen Einsatz der rund 70 Aktiven, die sich in das Gelingen der 11 Kooperationen eingebracht hatten.  Dabei haben die Teilnehmer  der sieben Expertenteams als „Keimzelle“ und Motor der Projekte wesentlich zur Umsetzung beigetragen. Diese erfolgreiche Arbeit strahlt über das Ende der Projektlaufzeit hinaus, zum Beispiel in der Vorbereitung des „JugendMeetings“ am 17.02.2017. Stefanie Sosa y Fink freute sich sichtlich über  die Blumen, die ihr als Koordinatorin des Netzwerks für ihre Ausdauer bei der  Vernetzung der Haupt- und Ehrenamtlichen, und dass sie dabei stets den Überblick behielt, überreicht wurden. Diesen Dank gab sie im Anschluss weiter an „Kopf und Herz“ des Projekts, Markus Bosler (städtischer Jugendreferent) und Bettina Richter-Kluge, die so manches Vorhaben erst durch ihre Ideen oder rettenden Einfälle möglich gemacht hatten. Zwischenzeitlich sorgten die Gitarrenklänge von Karl Schramm und Beate Lesser für eine entspannte Atmosphäre unter den Gästen. Aus ihrer Runde hatten sich Harald Blum (USS GmbH), Laura Olbert (Jugendhaus), Dr. Dietmar Coors (Evangelische Landeskirche), Gabriele Zappel-Lucke (Baha’i-Gruppe) und Ursula Niehaus (Jugendberufshilfe) für die anschließende Podiumsdiskussion auf der Bühne eingefunden.  Sie berichteten, dass Sie aus dem Netzwerk profitierten, zum Beispiel durch das Forum Schule-Beruf, das am 12.10.2016 im Auto und Technik-Museum stattgefunden hatte oder durch neue Kontakte zu Vereinen, die es vorher so nicht gab. Letztlich liegt darin für die Kinder und Jugendlichen ein Vorteil, denn viele von ihnen „machen keine Probleme, sie haben Probleme“, wie Laura Olbert weiß und Konrektor Timo Engelhardt (Theodor-Heuss-Schule) später bestätigt. Trotzdem sind auch noch Wünsche und Hoffnungen offen geblieben, wie zum Beispiel das direkte Gespräch mit Verantwortlichen aus der Wirtschaft und Sinsheimer Ausbildungsbetrieben.

Anzeige SwopperDie Verantwortlichen zeigten sich mit der Projektlaufzeit zufrieden: Vieles konnte angestoßen und erreicht werden, und „die Arbeit an den Themen geht weiter, auch wenn die äußere Struktur nun wegfällt“, ist sich Markus Bosler, Initiator des Projekts, sicher.  Bettina Richter-Kluge schätzt, dass sich durch LoBiN der Blick auf die Bildungslandschaft in Sinsheim verändert hat und dadurch mehr Kooperationsmöglichkeiten entstanden sind. „Ohne die Offenheit und konkrete Unterstützung unserer Schulen wäre das nie möglich gewesen“, begeistert sich Stefanie Sosa y Fink, denn „gegenüber anderen LoBiN-Standorten in Baden-Württemberg hatten wir es hier in Sinsheim richtig gut!“. Danach hieß es „Suppe fassen“, denn länger konnte niemand der Anwesenden dem feinen Duft aus den Töpfen von Martina Sigmann (Carl-Orff-Schule) widerstehen.

Quelle: Stadt Sinsheim

Veröffentlicht am 30. November 2016, 07:30
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