Verdienten Ruhestand im Rhein Neckar Kreis

Landrat Stefan Dallinger verabschiedet zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rhein-Neckar-Kreises in den verdienten Ruhestand

Verabschiedung

Landrat Stefan Dallinger (links) und den Personalratsvorsitzenden Martin Streib (rechts) zusammen mit den in den Ruhestand verabschiedeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rhein-Neckar-Kreises (von links): Herbert Jung, Dr. Franz Bach, Klaus Conrath, Dr. Oswinde Bock-Hensley, Alfred Fleck, Bertold Kneißl, Dr. Barbara Groth, Monika Pfitzner, Rainer Steen und Gabriele Schimming

(zg) Ein Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis wurde am Montag, 25. April, in einer Feierstunde im Sitzungssaal von Landrat Stefan Dallinger im Beisein des Personalratsvorsitzenden Martin Streib sowie der Dezernenten und Amtsleiter in den verdienten Ruhestand verabschiedet. „Sie sind nun in der Freiheit angekommen“, rief der Landrat den ehemaligen Mitarbeitern mit einem Augenzwinkern zu und dankte herzlich für ihre geleisteten Dienste und die Treue zum Landkreis als Arbeitgeber. „Es war eine schöne Zeit, vielen Dank“, sagte Klaus Conrath im Namen aller Ruheständler. Personalratsvorsitzender Streib lobte die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit, bedauerte aber zugleich, dass mit dem Weggang der nun ehemaligen Kolleginnen und Kollegen auch eine gehörige Portion Wissen das Landratsamt verlasse.
Anzeige SwopperFolgende Personen wurden von Landrat Stefan Dallinger in den Ruhestand verabschiedet (in Klammern Name und Wohnort):

Klaus Conrath (Wohnort: Eberbach):

Exakt fünf Tage nach seinem 65. Geburtstag trat Klaus Conrath aus dem Dienst des Rhein-Neckar-Kreises aus. Nach einer dreijährigen Ausbildung zum Elektromechaniker bei der damaligen BBC AG und dem vierjährigen Wehrdienst bei der Luftwaffe wechselte der gebürtige Eberbacher 1974 als Sicherungsaufsichtskraft zur Deutschen Bahn in Heidelberg. Zum 1. Februar 2000 veränderte er sich beruflich und wurde beim Rhein-Neckar-Kreis als Hausmeister für das Berufsschulzentrum Eberbach eingestellt. Am 1. Oktober 2005 wurde Klaus Conrath dort Leitender Schulhausmeister. Zum 1. Januar 2008 erfolgte in gleicher Funktion die Versetzung zum damals neu gegründeten Eigenbetrieb „Bau und Vermögen Rhein-Neckar-Kreis“. Bis er im ersten Halbjahr des laufenden Schuljahres das Renteneintrittsalter erreicht hatte und aus dem Dienst schied, war der Eberbacher im dortigen Berufsschulzentrum für viele Schülerjahrgänge und Lehrkräfte kompetenter Ansprechpartner.

Alfred Fleck (Bad Rappenau):

Alfred Fleck machte vom 1. April 1966 bis 31. März 1969 beim Flurbereinigungsamt Sinsheim seine dreijährige Ausbildung zum Vermessenstechniker beim Landesamt für Flurbereinigung. Nur unterbrochen von seinem Grundwehrdienst ab 1. Juli 1971, den er am 31. Dezember 1972 als Unteroffizier abschoss, arbeitete er direkt nach der Ausbildung als Vermessungstechniker beim Flurbereinigungsamt Sinsheim und feierte dort am 1. April sein 25. Dienstjubiläum. Durch die Verwaltungsreform wurde das Regierungspräsidium Karlsruhe neuer Dienstherr von Alfred Fleck, der am 1. April 2006 sein 40. Dienstjubiläum begehen konnte. Am 1. September 2007 erfolgte die Weiterbeschäftigung als Technischer Sachbearbeiter. Durch eine erneute Verwaltungsstrukturreform war er seit dem 1. Januar 2009 im Landratsamt im Amt für Flurneuordnung beschäftigt. Der 64-Jährige schied am 31. Dezember 2015 wegen Bezugs von Altersrente aus dem Dienst des Rhein-Neckar-Kreises aus.

Herbert Jung (Edingen-Neckarhausen):

Herbert Jung trug über 40 Jahre zur Instandhaltung der Straßen im Rhein-Neckar-Kreis bei. Nachdem er 1971 die Facharbeiterprüfung als Feinmechaniker bestanden hatte, arbeitete er einige Zeit in diesem Beruf sowie als Werkzeugmacher. Am 18. November 1974 fing er beim Straßenbauamt als Arbeiter an und legte am 25. November die Prüfung als Straßenwärter ab. Am 1. Juni 1989 wurde er in der Straßenmeisterei zum Kolonnenführer ernannt. Im Zuge der Verwaltungsreform war der gebürtige Edinger seit dem 1. Januar 2005 beim Straßenbauamt des Rhein-Neckar-Kreises beschäftigt. Nachdem Herbert Jung am 18. August 2013 sein 40. Dienstjubiläum gefeiert hatte, schied der 63-Jährige zum Ende des vergangenen Jahres wegen Bezugs von Altersrente aus dem Dienst des Landkreises aus.

Monika Pfitzner (Kallstadt):

Monika Pfitzner holte nach ihrer 1969 abgeschlossenen Ausbildung als Teilzeichnerin in Hamburg im Jahr 1971 die Fachschulreife ab und schloss ihr Studium an der FH in Mannheim 1977 als Diplom-Sozialarbeiterin ab. Danach arbeitete sie für den Kreis und die Stadt Mannheim in der Quadratestadt als Sozialarbeiterin und wurde schließlich am 2. September 1981 beim Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises in der Außenstelle Mannheim in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Nach der Rückkehr aus dem Erziehungsurlaub nahm Monika Pfitzner Ende 1990 ihre Tätigkeit in Heidelberg wieder auf und wechselte zum 1. Mai 1995 in die Außenstelle Wiesloch. Am 31. August 2005 feierte die Kallstadterin ihr 25. Dienstjubiläum und trat am 31. Dezember 2016 wegen Bezugs von Altersrente aus dem Dienst des Rhein-Neckar-Kreises aus.

Dr. Franz Bach (Schriesheim):

Dr. Franz Bach widmete sein komplettes Berufsleben den Tieren. Nach seiner im Jahr 1976 erfolgten Approbation als Tierarzt arbeitete er zunächst in einer Schriesheimer Tierarztpraxis und als Fleischbeschautierarzt. Nachdem er Ende des Jahres 1984 promoviert hatte, wurde der gebürtige Mannheimer 1987 Fachtierarzt für Zoo und Wildtiere. Im Rahmen des Sonderbehörden-Eingliederungsgesetzes erfolgte am 1. Juli 1995 die Einstellung beim Rhein-Neckar-Kreis als amtlicher Tierarzt. Neben verschiedenen Fleischbeschaubezirken war er auch als Turnier- und Rennbahntierarzt tätig. Am 1. Mai 2008 feierte Dr. Franz Bach sein 25. Dienstjubiläum. Im Alter von 67 Jahren schied der Schriesheimer wegen Bezugs von Altersrente zum 31. Dezember 2016 aus dem Dienst des Rhein-Neckar-Kreises aus.

Bertold Kneißl (Mauer):

Beim Staatlichen Vermessungsamt in Heidelberg schloss Bertold Kneißl 1968 seine dreijährige Ausbildung zum Vermessungstechniker ab. Am 27. Januar 1978 wurde er als Regierungsvermessungsobersekretär zum Beamten auf Lebenszeit ernannt. Der gebürtige Heidelberger feierte am 1. April 1990 als Amtsinspektor sein 25. Dienstjubiläum. Nach der Auflösung der staatlichen Vermessungsämter erfolgte zum 1. Januar 2005 die Versetzung als Kreisvermessungsamtmann in den Dienst des Rhein-Neckar-Kreises. Nachdem der in Mauer wohnhafte Bertold Kneißl als Kreisvermessungsamtsrat am 1. April 2015 das 50. Dienstjubiläum gefeiert hatte, schied er zum 31. Januar dieses Jahres wegen Bezugs von Altersrente aus dem Dienst des Rhein-Neckar-Kreises aus. „Das ist eine außergewöhnliche und bewundernswerte Leistung“, sagte Landrat Dallinger angesichts der stolzen Zahl von über 50 Berufsjahren.

Dr. Barbara Groth (Heidelberg):

Die gebürtige Lübeckerin Dr. Barbara Groth wurde am 1. April 1986 als Fachärztin beim Staatlichen Gesundheitsamt in Heidelberg angestellt. Aufgrund des Sonderbehörden-Eingliederungsgesetzes erfolgte zum 1. Juli 1995 die Versetzung zum Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises als Schulärztin. Dr. Groth war dabei auch für die Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder zuständig. Nachdem die Medizinerin am 16. Mai 2005 ihr 25. Dienstjubiläum gefeiert hatte, übernahm sie ab 1. August 2013 die stellvertretende Referatsleitung im Referat Kinder- und Jugendärztlicher Dienst. Wegen Bezugs von Altersrente trat die Heidelbergerin zum 31. Januar dieses Jahres aus dem Dienst des Rhein-Neckar-Kreises aus.

Gabriele Schimming (Dielheim):

Die gelernte Einzelhandelskauffrau Gabriele Schimming arbeitete ab dem 1. April 1999 beim Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises in der Außenstelle Wiesloch als sozialpädagogische Familienhelferin. Ab 1. August 2014 war sie in gleicher Funktion in Heidelberg-Pfaffengrund tätig. Die zweifache Mutter trat am 31. Januar dieses Jahres wegen Bezugs von Altersrente aus dem Dienst des Rhein-Neckar-Kreises aus.

Rainer Steen (Mannheim):

Der studierte Erziehungswissenschaftler und Medienpädagoge Rainer Steen, der sich in verschiedenen Funktionen intensiv mit dem Thema „Jugend und Rechtsextremismus“ auseinandergesetzt hatte, fing am 1. Oktober 1991 im Gesundheitsamt Heidelberg als Angestellter an und wurde im Zuge der Verwaltungsreform zum 1. Juli 1995 zum Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises versetzt. Hier schied er am 29. Februar dieses Jahres wegen Bezugs von Altersrente aus dem öffentlichen Dienst aus.

Dr. Oswinde Bock-Hensley (Dossenheim):

Die in Lüdenscheid geborene Ärztin Dr. Oswinde Bock-Hensley arbeitete zunächst beim Staatlichen Gesundheitsamt in Heidelberg im schulärztlichen Dienst sowie als Fachärztin für Umweltmedizin, ehe sie im Zuge der Verwaltungsreform am 1. Juli 1995 zum Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises wechselte. Dort kümmerte sie sich vor allem um das Management einiger Epidemien sowie aller Infektionserkrankungen nach dem Infektionsschutzgesetz und war besonders als Expertin im Bereich der Tuberkulosefürsorge gefragte und überaus kompetente Ansprechpartnerin. Darüber hinaus engagierte sich die Dossenheimerin ab April 1997 im Personalrat sowie im Sonderpersonalrat für Landesbedienstete. Nachdem Dr. Oswinde Bock-Hensley am 16. November 2014 ihr 40. Dienstjubiläum gefeiert hatte, ging sie zum 31. März dieses Jahres in den Ruhestand.

Quelle: Silke Hartmann

Veröffentlicht am 30. April 2016, 09:12
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