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Verleihung des 35. Landespreises für Heimatforschung

23. November 2016 | Das Neueste, Gesellschaft

Fünf ehrenamtliche Forschungsarbeiten zu lokalgeschichtlichen Themen aus Heidenheim, Herrenberg, Meckesheim, Mosbach und Tübingen ausgezeichnet

Ministerin Bauer: „Beschäftigung mit Lokal- und Regionalgeschichte leistet wichtigen Beitrag zu kultureller Identität im Land“

(zg) Der mit insgesamt 11.000 Euro dotierte Landespreis für Heimatforschung 2016 geht an drei Autoren und zwei Autorenkollektive, die sich mit lokalgeschichtlichen Themen beschäftigen. In ihren ehrenamtlich erstellten Forschungsarbeiten haben die Preisträgerinnen und Preisträger Fragestellungen zur Geschichte der Kommunen Heidenheim, Herrenberg, Meckesheim, Mosbach und Tübingen untersucht. Die Auszeichnung wurde heute (17. November) durch Dr. Claudia Rose, Kunstabteilungsleiterin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, im Rahmen einer Festveranstaltung in Bad Mergentheim verliehen.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer würdigte im Vorfeld der Verleihung das Engagement der Preisträgerinnen und Preisträger. „Auch in Zeiten weltweiter Vernetzung und gestiegener Mobilität wollen wir uns mit unserem Lebensumfeld, dessen Traditionen und Geschichte auseinandersetzen. Die ausgezeichneten Arbeiten behandeln interessante Aspekte aus der Lokal- und Regionalgeschichte und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Identität in unserem Land.“ Besonders erfreulich sei die Tatsache, dass sich auch viele Jugendliche für die Heimatforschung interessierten. Dadurch werde der Austausch und das Gespräch über Generationen hinweg angestoßen.

Die ausgezeichneten Arbeiten wurden aus 128 eingereichten Bewerbungen, darunter auch Filme, DVDs und CDs, ausgewählt. Der unabhängigen Jury gehörten Vertreterinnen und Vertreter des Landesausschusses Heimatpflege sowie Persönlichkeiten aus der Forschung und dem Schulbereich an. Neben den mit einem Preisgeld dotierten Auszeichnungen wurden auch sieben Arbeiten mit Anerkennungsurkunden gewürdigt.

Heimatforschung erstreckt sich auf ein breites Themenspektrum, das von der Orts-, Siedlungs- und Naturgeschichte über Themen zur Migration bis hin zu lokalen Traditionen und Lebensläufen herausragender Persönlichkeiten reicht.

Anzeige SwopperDie Preisträgerinnen und Preisträger 2016:

Erster Preis (dotiert mit 5.000 Euro):

Dr. Edith Wolber  (Meckesheim)

„Jüdisches Leben in Meckesheim bis 1940. Die vergessene Geschichte eines Kraichgaudorfes“
Zweite Preise (dotiert mit jeweils 1.500 Euro):

Dr. Ulrich A. Seif (Schorndorf)

„Die Tabak- und Zigarrenindustrie in der Stadt Heidenheim und der Umgebung“

Frauengeschichtswerkstatt Herrenberg

Frauen gestalten Herrenberg. Herrenbergerinnen des 20. Jahrhunderts. Politik – Bildung – Kultur – Sport“

Jugendförderpreis (dotiert mit 1.500 Euro):

Jana Schumacher (Tübingen)

“Erziehung von oben und von unten“. Einfluss des Nationalsozialismus auf Jugend und Schule am Beispiel von Tübingen

Schülerpreis (dotiert mit 1.500 Euro):
Geschichts-AG des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums Mosbach

„Johnny, have you chewing gum?“ – Der Einmarsch der Alliierten in Mosbach

Anerkennungsurkunden erhielten:

Karin Leinmüller  (Schülerin, Iggingen)

Jenische – Wieso wurden sie von der Gesellschaft nicht akzeptiert?

Lea Leinmüller (Schülerin, Iggingen)

Margarete Steiff – Eine ambivalente Außenseiterin?“

Arbeitskreis „NS-Euthanasie und Ausgrenzung heute“ der Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V.

Film: „Über Mutter wird nicht gesprochen“… eine Virtuelle Stadtführung zu den Orten der NS-Euthanasie und des Gedenkens in Freiburg sowie Ausstellung: „Über Mutter wird nicht gesprochen…“ „NS-Euthanasiemorde an Freiburger Menschen“

Joschi Ament (Sinsheim)

Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei

Bernhard Wetzel u.a. (Bad Saulgau)

Braunenweiler – Eine Dorfchronik

Beatrice Burst und Birgit Wallisser-Nuber vom Geschichts- und Altertumsverein Gomaringen e.V.

Das Glück in der Fremde gesucht – Gomaringer Auswanderer 1679-1957

Hildegard Ried (Karlsbad)

Die Karlsbader Orte in der 1848/49er Revolution. Untertitel: Schicksal der Revolutionäre“

Informationen:

Der Landespreis für Heimatforschung Baden-Württemberg wurde 1981 ins Leben gerufen. Zunächst von den Volks- und Raiffeisenbanken Baden-Württemberg getragen, wird der Preis seit dem Jahr 2000 vom Land Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Landesausschuss Heimatpflege Baden-Württemberg gestiftet.

Der Preis wird in den Kategorien erster Preis, zweiter Preis, Jugendförderpreis und Schülerpreis verliehen. Ausgezeichnet werden beispielhafte Leistungen auf dem Gebiet der ehrenamtlichen Heimatforschung, die nicht im Zusammenhang mit einer wissenschaftlichen Ausbildung oder darauf aufbauenden beruflichen Tätigkeit entstanden sind. Sowohl die Werke der Preisträger als auch der Empfänger einer Anerkennungsurkunde werden im Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart dokumentiert und archiviert.

Lotto Baden-Württemberg ist Präsentationssponsor der prämierten Wettbewerbsbeiträge sowie der Ausschreibung des Landespreises für Heimatforschung 2017.

Weitere Informationen: www.landespreis-fuer-heimatforschung.de

Quelle: Larissa Müller

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