Nach überstandenem Herzinfarkt: Thomas Kühn bedankt sich mit einem Segelflugtag
Zweites Herzkatheterlabor soll kardiologische Versorgung an der GRN-Klinik Sinsheim weiter stärken
Sinsheim. Zwei Jahre nach einem lebensbedrohlichen Herzinfarkt kehrte Fluglehrer Thomas Kühn an einen besonderen Ort zurück – diesmal nicht als Patient, sondern als Gastgeber. Mit einem Segelflugtag auf dem Flugplatz bedankte er sich im August 2026 bei den Mitarbeitenden der GRN-Klinik Sinsheim, die ihn nach seinem Herzinfarkt intensiv behandelt und auf seinem Weg zurück ins Leben begleitet hatten.
Im August 2024 hatte Kühn einen akuten Herzinfarkt mit Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten. Seine Fliegerkameraden leiteten sofort eine Laienreanimation ein. Es folgte eine schnelle notfallmedizinische Versorgung und die unverzügliche Behandlung im damals neu eröffneten Herzkatheterlabor der GRN-Klinik Sinsheim. Nach einer erfolgreichen Akut-Koronarintervention mit Stentimplantation wurde der Patient anschließend intensivmedizinisch betreut.
„Die Akutversorgung im Herzkatheterlabor war der entscheidende erste Schritt. Danach begann jedoch eine lange und intensive Phase der Behandlung auf unserer Intensivstation“, berichtet Ines Velkopolszky, Leitende Oberärztin für Anästhesie und Intensivmedizin. Gemeinsam mit seinen Angehörigen habe das Team über Wochen auf eine vollständige Erholung gehofft und daran gearbeitet, dass Kühn ohne neurologische Einschränkungen in sein Leben zurückkehren könne.
Die intensive Behandlung und die engagierte pflegerische Begleitung zeigten Erfolg: Thomas Kühn erholte sich vollständig. Heute kann er wieder seinem Beruf als Fluglehrer nachgehen – ohne bleibende gesundheitliche Einschränkungen.
Während seines langen Aufenthalts entstand zwischen Kühn, seinen Angehörigen und dem Behandlungsteam eine besondere persönliche Verbindung. Aus diesem Grund wollte er sich auf ungewöhnliche Weise bedanken. Im August 2026 lud er die an seiner Behandlung beteiligten Mitarbeitenden zu einem gemeinsamen Segelflugtag ein. Neben kulinarischen Spezialitäten standen mehrere Rundflüge über Sinsheim und die Region auf dem Programm. So konnten sich Patienten und Behandlungsteam einmal außerhalb des Klinikalltags begegnen.
„Die Geschichte von Thomas Kühn zeigt eindrucksvoll, wie entscheidend das optimale Zusammenspiel aller an der Versorgung Beteiligten ist – von der Erstversorgung über die Intervention bis hin zur intensivmedizinischen Behandlung und therapeutischen Begleitung“, sagt Thorsten Großstück, Klinikleiter der GRN-Klinik Sinsheim. Sein besonderer Dank gelte den Mitarbeitenden, die mit großem Engagement und hoher fachlicher Kompetenz zu diesem Behandlungserfolg beigetragen hätten.
Zweites Herzkatheterlabor im Klinikneubau
Auch strukturell baut die GRN-Klinik Sinsheim ihre kardiologische Versorgung weiter aus. Mit der Inbetriebnahme des ersten Herzkatheterlabors wurde die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit akuten Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Jahr 2024 um einen wichtigen Baustein erweitert.
Im Zuge des Klinikneubaus entsteht derzeit ein zweites Herzkatheterlabor. Damit sollen die Behandlungskapazitäten erweitert, Abläufe verbessert und die interventionelle Kardiologie am Standort weiter gestärkt werden.
Die Geschichte von Thomas Kühn macht dabei deutlich, welche Bedeutung eine schnelle und spezialisierte Versorgung im Notfall haben kann – und wie wichtig das Zusammenspiel von Ersthelfern, Rettungsdienst, Ärzten, Pflegekräften und weiteren therapeutischen Bereichen für eine erfolgreiche Behandlung ist.
Weitere Infos zur Kardiologie der GRN-Klinik Sinsheim: https://www.grn.de/sinsheim/klinik/kardiologie-und-angiologie/die-fachdisziplin
Weitere Infos zur Intensivmedizin der GRN-Klinik Sinsheim: https://www.grn.de/sinsheim/klinik/anaesthesie-und-intensivmedizin/die-fachdisziplin
Weitere Infos zur Zentralen Notaufnahme der GRN-Klinik Sinsheim: https://www.grn.de/sinsheim/klinik/zentrale-notaufnahme/die-fachdisziplin
Foto: GRN-Klinik Sinsheim






