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Wasserschaden im Keller: Was Betroffene jetzt tun sollten

13. Juni 2024 | Natur und Umwelt

Die extremen Wetterereignisse nehmen deutschlandweit und auch in der Region Sinsheim zu. Örtlich begrenzter Starkregen mit enormen Regenmengen innerhalb kurzer Zeit können für Hausbesitzer zum Problem werden. Neben der Gefahr von Überschwemmungen durch über die Ufer tretende Wasserläufe kann es auch zu einem Anstieg des Grundwasserspiegels kommen, was schlimmstenfalls zu nassen Kellern führt. Was ist im Falle eines Wasserschadens zu tun?

Erster Schritt: Ruhe bewahren und eigene Sicherheit beachten

Bemerken Hausbesitzer nach starken Regenfällen, einem Rohrbruch oder anderen Ereignissen Wasser im eigenen Keller, ist der Schreck oft groß. Zunächst ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Um eine Gefährdung für die eigene Gesundheit auszuschließen, sollte umgehend die Stromversorgung im vollgelaufenen Teil des Gebäudes unterbrochen werden. Wasser leitet Strom und kann schwerwiegende gesundheitliche Schäden verursachen. Danach sollte geprüft werden, ob es im Keller zu einer Verunreinigung des Wassers mit gefährlichen chemischen Substanzen gekommen ist. Das kann der Fall sein, wenn dort Chemikalien gelagert wurden. Ist eine Gefährdung nicht auszuschließen, sollte die Feuerwehr alarmiert werden. In allen anderen Fällen können Hausbesitzer selbst aktiv werden und den Keller trockenlegen. Vorab ist es wichtig, den Wasserschaden mit Fotos oder Videos zu dokumentieren. Sie werden später für die Schadensmeldung an die Versicherung benötigt.

Vollgelaufene Räumlichkeiten trockenlegen

Um weitreichende Schäden am Gebäude zu verhindern, sollte eingedrungenes Wasser so schnell wie möglich abgepumpt werden. Wichtig ist jedoch, dass das Wasser aus einem vollgelaufenen Keller erst dann abgepumpt wird, wenn der Grundwasserspiegel wieder gesunken ist. Andernfalls drohen massive Schäden an der Bausubstanz durch den Druck, den das um den Keller befindliche Grundwasser ausübt. Ein praktisches Hilfsmittel im Kampf gegen Wasser im Keller ist die kleine Tauchpumpe: kompakt und leistungsstark pumpt sie das Wasser ab. Je nach Modell können solche Tauchpumpen Wasser bis auf eine Höhe von vier oder sogar zwei Millimetern abpumpen. Hausbesitzer sollten unbedingt darauf achten, die Pumpe rechtzeitig auszuschalten. Kann sie kein Wasser mehr abpumpen und läuft trotzdem weiter, ist die Kühlfunktion des Geräts unterbrochen und es kann zu Schäden an der Technik kommen. Einige Modelle sind jedoch mit einer Ausschalt-Automatik ausgestattet.

Wasserschaden der Versicherung melden und Schäden beseitigen

Nachdem das Wasser vollständig abgepumpt ist, wird das vollständige Ausmaß des Wasserschadens sichtbar. Hausbesitzer sollten alle Schäden genau dokumentieren und anschließend ihrer Versicherung melden. Danach beginnen das Aufräumen, Säubern und Trocknen der Räumlichkeiten. Hierbei sind Bautrockner praktisch. Je nach Ausmaß des Schadens müssen diese teilweise mehrere Wochen lang eingesetzt werden. Das vollständige Trocknen der Räume ist wichtig, um die Entstehung von gefährlichem Schimmel zu verhindern.

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