Weil Jesus die Menschen liebt!

JUMI-NIGHT der DMG: Junge Frau will Slumbewohnern in Südostasien helfen

(zg) Es war bewegend: Nacheinander kamen 37 junge Leute auf die Bühne, wo Mitarbeiter der Deutschen Missionsgemeinschaft (DMG) für sie beteten. Sie wurden für ihren Jahreseinsatz in Übersee gesegnet und ausgesandt. Ein Moment der Stille, mitten in einem bunten Jugend-Sommerfest, der JUMI-NIGHT der DMG am vergangenen Samstagabend (20.7.) auf dem Buchenauerhof. Die DMG ist ein christliches Hilfswerk mit Sitz in Sinsheim und 400 Mitarbeitern weltweit. Und auch diese 37 jungen Leute wollen die Welt verändern. Die 18-jährige Jenny aus Stuttgart beispielsweise wird Slumbewohnern in Südostasien helfen. „Um Jesus zu dienen und weil mir die Menschen dort am Herzen liegen“, betonte sie.

Die Teilnehmer des DMG-Jugendevents schrieben ihnen Segenswünsche und Bibelverse auf und notierten sich ihre E-Mailadressen, um in Kontakt zu bleiben. Jelena (20), die gerade aus Bolivien zurückgekehrt ist, berichtete begeistert von ihrem Jahr mit der DMG im Ausland: „Ich habe gelernt, dass kein Weg zu weit ist, weil Jesus die Menschen liebt!“

Sie schilderte, wie ihr Team fünf Stunden Fußmarsch auf sich genommen hatte, um Kindern in einem Bergdorf Schulmaterial zu bringen und sie zu unterrichten. „Dort lebten jedoch nur vier Kinder. Im ersten Moment war ich voll enttäuscht. Aber als wir ihnen das Schulmaterial gaben und ich in ihre dankbaren Augen sah – sie hatten wohl nie zuvor jemals etwas geschenkt bekommen –, da wusste ich, dass es sich gelohnt hatte.“

Musikalisch punktete bei der JUMI-NIGHT die Rock- und Popband STARYEND aus Reutlingen. Sie waren im August 2012 bei „BigFM“ zur Newcomerband des Monats gewählt worden. Ihre Songs, darunter die neue Single „Heartbeat“, kamen an. Bandleader Amos betonte, dass sie moderne Musik für Jesus machen wollen, nicht nur zur Unterhaltung.

Neben geistlichen Inhalten, Spiel und Spaß konnten sich die 250 Teilnehmer des Jugendtreffens der DMG über die Projekte des großen christlichen Hilfswerkes aus Sinsheim informieren. Etwa über die Arbeit von Silke und Martin Hornfischer, die im Herzen Alaskas Eskimokindern helfen. Hornfischers schilderten im Quiz ihre Erfahrungen mit Wölfen, Bären und Temperaturen von bis zu minus 60 Grad in Alaska. Dabei sparten sie die Probleme der Ureinwohner nicht aus: Alkohol, Missbrauch und eine hohe Selbstmordrate.

Die JUMI-NIGHT war eine Veranstaltung mit Flair und interessanten Einblicken in andere Länder. DMG-Mitarbeiterin Angelika Maader erzählte jungen Leuten in ihrer Buschhütte von der theologischen Ausbildung in Mosambik. Thomaz Litz schilderte unter der gelbgrünen Fahne Brasiliens bei würzigem Mate (Tee), wie sie Notleidenden in der Halbwüste Sertão helfen, während auf der Wiese vor der Halle Jugendliche Volleyball spielten und Eis oder Crêpes genossen. Studenten des Theologischen Seminars Adelshofen sorgten bis tief in die Nacht musikalisch und mit Stockbrot am Lagerfeuer für Stimmung.

Fotos von der JUMI-NIGHT und Informationen über die DMG gibt es unter www.DMGint.de im Internet.

Quelle: Theo Volland

Veröffentlicht am 25. Juli 2013, 16:00
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