Bleiben Sie informiert  /  Montag, 04. Mai 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

„Wie kann ein Blick auf die Verpackung die Verwertung von Lebensmittelabfällen verbessern?“

5. Dezember 2018 | CDU, Das Neueste, Photo Gallery

Dr. Albrecht Schütte MdL im Gespräch mit Christian Kaufmann vom Birkenhof in Daisbach

Waibstadt-Daisbach. „Wie kann durch vernünftige Vorschriften zur Verpackung die nachhaltige Verwertung von nicht genutzten Nahrungsmitteln vereinfacht werden?“ Diese Frage stand im Mittelpunkt des Gesprächs des Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte mit Christian Kaufmann vom Birkenhof über die Verpackungsindustrie und Abfallsysteme. Inzwischen werden selbst Gemüse und Obst, die oft eine natürliche Schutzschicht von Natur aus haben, zusätzlich mit Folie überzogen. Teile dieser Folie landen dann gemeinsam mit Speiseresten z.B. in der Biogasanlage des Birkenhofs.

Mehrfach im Jahr werde das Gärprodukt überprüft und man halte jederzeit die gesetzlichen Bestimmungen ein, so Kaufmann. Jedoch sei der Zuwachs an Verpackungen ein Problem. Daher hat Kaufmann einen Wunsch: Lebensmittel sollten so verpackt werden, dass sie besser verwerten werden können. Als Beispiel präsentierte Kaufmann zwei Teebeutel: Bei einem wurde eine Zinkklammer benutzt, um die Schnur des Beutels mit dem Zettel zu verbinden. Dies könne zu einem Schwermetallproblem im Gärprodukt führen, im schlimmsten Fall könne das Gärprodukt dann nicht mehr auf den Äckern verteilt werden. Schütte versprach, sich zu erkundigen, welche Möglichkeiten es gebe, hier die Lebensmittel- bzw. Verpackungsindustrie mehr in die Pflicht zu nehmen, um nachhaltiger zu produzieren. 

Zunächst, so waren sich Landwirt und Politiker einig, stehe der Verbraucher in der Pflicht. Zum einen könne bereits beim Einkauf Verpackung vermieden werden, zum anderen bestimmten die Verbraucher, wie die Produkte schlussendlich entsorgt werden. Jedoch wüssten viele Menschen gar nicht, was in welche Tonne gehöre, so Kaufmann. Dieses Thema werde nicht gründlich genug vermittelt und zudem gebe es zu wenige Kontrollen. „Jeder kann dazu etwas beitragen und wenn es nur damit zu tun hat, in die Biotonne kein Plastik zu werfen“, bestätigte Schütte. Beide hielten es für hilfreich, wenn auf den Tonnen Aufkleber angebracht werden, auf denen genau stünde, „was wo rein gehört“. Dies wäre eine einfache Art, Verbraucher auf die Trennungsrichtlinien aufmerksam zu machen. Weitere Themen im Gespräch unter anderem „Bioprodukte“ und Möglichkeiten, um CO2 einzusparen.

(Text/ Foto: Nahrgang)

Anzeige Swopper

 Sinsheim – Veranstaltungen / Gewerbe

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

Archiv

Hier könnte Ihr Link stehen

Sinsheim Veranstaltungen

Das könnte Sie auch interessieren…

36-Jähriger nach Drogenfund bei Durchsuchung in Untersuchungshaft

Ein 36-jähriger Mann aus Hoffenheim sitzt nach einer Wohnungsdurchsuchung wegen des Verdachts auf Drogenhandel in Untersuchungshaft. Ausgangspunkt der Ermittlungen war eine Strafanzeige im Juli 2025. Darin wurde angegeben, dass der Mann trotz Bezugs von Bürgergeld...

Erstes „Singen in der Allee“ 2026

„Singen in der Allee“ 2026 – gemeinsames Musizieren in Sinsheim Am Mittwoch, den 29. April 2026, startet in Sinsheim erneut das beliebte „Singen in der Allee“. Von 17:00 bis 18:00 Uhr sind alle Singbegeisterten eingeladen, gemeinsam vor der Musikschule zu singen. Die...

Auffahrunfall an Ampel mit drei Fahrzeugen

Am Montagmorgen kam es zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Gegen 6:40 Uhr mussten in der Straße „Am Leitzelbach“ ein Ford Transit sowie ein dahinter fahrender VW an einer roten Ampel anhalten. Ein 23-jähriger Fahrer eines Peugeot erkannte die...