Zwei Museen – eine Adresse

Sinsheims touristische Leistungsträger trafen sich im Heimatmuseum Hoffenheim und im Willi-Heinlein-Schreibmaschinen-Museum

DSC_1445(zg) Das 8. Zusammentreffen führte die touristischen Leistungsträger in das Heimatmuseum Hoffenheim, das nach der Erweiterung durch das Willi-Heinlein-Schreibmaschinen-Museums gleich mit zwei Sehenswürdigkeiten aufwartete. Empfangen wurden die 30 Teilnehmer von den Mitgliedern und Vorsitzenden des Heimatvereins Hoffenheim, allen voran Herrn Hartmut Riehl. Herr Riehl brachte den Besuchern die Geschichte Hoffenheims und des Heimatvereins Hoffenheim näher. Kein Gebäude wäre dazu besser geeignet als die ehemalige Posthalterei in der Alten Waibstadter Straße, das mit dem Haus Brehm verbunden ist, wo sich im 18. Jahrhundert die Gemminger Zehntscheuer befand. Schon von außen ist der Gebäudekomplex eine Augenweide – das Innere vermittelt sogleich ein Gefühl der Behaglichkeit. Mit aufschlussreichen Erzählungen erklärte Hartmut Riehl den interessierten Teilnehmern, dass die Räume des heutigen Heimatmuseums mit den Möbeln der früheren Bewohnerin und Posthalterin Lisa Dahlem eingerichtet sind. So gibt es eine Küche mit Spülstein, eine gute Stube und einen Kaisersaal. Im Obergeschoss befinden sich die Schlafzimmer. Daneben gibt es einen Raum, der einem Klassenzimmer aus der Jahrhundertwende nachgebildet ist. Die wertvollste Antiquität stellt aber wohl der funktionsfähige Webstuhl aus dem Jahr 1780 dar, der mit Neidköpfen versehen ist. Sehenswert ist auch das Fahnenzimmer, in dem die Fahnen des Militärvereins Hoffenheim ausgestellt sind – und natürlich die Fahne der Turn- und Sportgemeinschaft 1899 Hoffenheim. Der Geschichte der TSG Hoffenheim ist ebenfalls ein ganzer Raum gewidmet. Dort ist eindrucksvoll dargestellt, wie sich der Fußballsport entwickelt hat. Die ausgestellten Unikate ließen bei den Besuchern viele eigene Erinnerungen aufkommen.

Anzeige SwopperDSC_1476Im zweiten Teil der Führung wurde den Teilnehmern die umfangreiche Schreibmaschinen-Sammlung des Hoffenheimer Bürgers Willi Heinlein gezeigt. Vom Arbeitsplatz des einstigen Büromaschinenmechanikers bis zur Schreibmaschine von berühmten Persönlichkeiten wie Marylin Monroe, Franz Kafka oder Ernest Hemingway sind auf zwei Etagen 200 antike Schreibmaschinen und Rechengeräte stilvoll ausgestellt. Für die meisten Besucher war es die erste Begegnung mit den Anfängen der mechanischen Schreib- und Rechengeräte.

Quelle: Stadt Sinsheim

Veröffentlicht am 2. November 2015, 06:00
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