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„Schlage die Trommel und fürchte dich nicht“ – Kunst von Kindern psychisch erkrankter Eltern

27. November 2016 | Allgemeines, Das Neueste, Photo Gallery

Wanderausstellung bis 1. Dezember 2016 im Berufsbildungswerk der SRH in Neckargemünd mit Rahmenprogramm

trommel

(Foto Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis): Bild einer Betroffenen: Schreiben, malen, Kreativität ausleben können Überlebensstrategien sein

(zg) Das „Forum Kinder psychisch kranker Eltern Heidelberg und der Rhein-Neckar-Kreis“ zeigt seine Wanderausstellung „Schlage die Trommel und fürchte dich nicht“ zum 6. Mal im Rhein-Neckar-Kreis. Die Ausstellung befasst sich mit der Lebenssituation von Kindern seelisch belasteter und psychisch erkrankter Eltern und ist bis zum 1. Dezember 2016 im Berufsbildungswerk der SRH in Neckargemünd zu sehen.

Die Schau wird umrahmt von einem vielfältigen Programm mit Fachveranstaltungen, Film und Trommelworkshop, das vom Berufsbildungswerk in Kooperation mit dem Familientherapeutischen Zentrum Neckargemünd und den Bürgerkreis für psychosoziale Arbeit e.V. Sinsheim angeboten wird.

Das Detaillierte Programm und Öffnungszeiten für die Ausstellung sind zu finden unter www.fatz-neckargemuend.de/austellung-schlage-die-trommel-und-fuerchte-dich-nicht.

Anzeige SwopperMit der Ausstellung und dem vielfältigen Rahmenprogramm möchten die Veranstalter zur Enttabuisierung von psychischen Erkrankungen beitragen. Bei der Eröffnung der Ausstellung betonte Frank Paratsch, Geschäftsführer des Berufsbildungswerks der SRH (BBW), die enorme Bedeutung, neben den Hilfsangeboten für psychisch erkrankte Eltern, die Sorgen und Nöte deren Kinder im Blick zu haben. Frank Volk, Bürgermeister von Neckarmünd, zollte den beiden Einrichtungen BBW und Familientherapeutisches Zentrum Neckargemünd (FaTZ) große Anerkennung und begrüßte deren Kooperation. Die Vernetzung der Akteure in der Stadt und darüber hinaus, ob sie sich um Erwachsene oder Kinder mit seelischen Problemen oder Krankheiten kümmern, ist von unterschätzbaren Wert. Dr. Rieke Oelkers‐Ax, ärztliche Leiterin des FaTZ, zeigte auf, mit welch schwerem Gepäck oftmals Kinder psychisch kranker Eltern durchs Leben gehen müssen und was sie brauchen, um  nicht erdrückt oder selbst krank zu werden.

Laut Karl-Heinz Fenselau, Leiter der Jugendhilfe des Berufsbildungswerks Neckargemünd sind mittlerweile 70 Prozent der Schülerinnen und Schüler im BBW seelisch beeinträchtigt, waren es bis vor einigen Jahren noch unter 10 Prozent. Psychische Erkrankungen nehmen stetig zu. Christine Mohler vom Bürgerkreis e.V. Sinsheim und eine erwachsene Tochter, die mit einer psychisch kranken Mutter aufwuchs, führten in die Ausstellung ein. Tagebucheintragungen machten die Verlorenheit und das Ausgeliefertsein der erkrankten Mutter gegenüber bewegend spürbar. Schreiben, malen, Kreativität ausleben können Überlebensstrategien sein.

Kontakt:

Fragen zum Programm/Anmeldung:

BBW Tel. 06223 892637, E-Mail: [email protected]

Fragen zur Ausstellung/Beratung und Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern:

Christine Mohler,  Tel. 07261-945044,  Mail: [email protected], Heidi Flassak, Tel. 06221 522 1866, [email protected]

Quelle: Silke HArtmann

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