Bleiben Sie informiert  /  Montag, 04. Mai 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

Bäume reagieren auf Sommerhitze und Trockenheit

1. September 2020 | Allgemeines, Das Neueste

Das Kreisforstamt informiert

(zg) Nicht nur Mensch und Tier leiden unter der Hitze, auch die Bäume in unseren Wäldern leiden. Von der Natur mit eigenen Strategien ausgerüstet, kämpfen sie ums Überleben.

Erste Anzeichen, dass das Wasser knapp wird sind hängende Blätter, der Baum verhindert damit zu große Verdunstung. Folgen von weiter sinkenden Wasservorräten sind Laubabwurf und das Absterben von ganzen Ästen, der Baum amputiert sich selbst, um Wasser zu sparen. „Der Todholzanteil in den Baumkronen nimmt extrem zu. Betroffen sind inzwischen alle Baumarten im gesamten Gebiet des Rhein-Neckar-Kreises.“, informiert Diana Neuhauser, Leiterin des Referats Wald und Gesellschaft im Kreisforstamt.

Größte Sorge bereiten den Försterinnen und Förstern die Fichten, die durch die Trockenheit der letzten Jahre so wie so schon geschwächt sind. Die Fichten können sich nicht mehr gegen Schädlinge, im Besonderen gegen den Borkenkäfer wehren. In gesundem Zustand verkleben sie die Eindringlinge mit ihrem Harz und stoppen damit die zerstörerische Absicht der Käfer. Nicht viel besser ergeht es den Kiefern auf den sandigen Böden im Rheintal. Sehr viele von ihnen sind von den geänderten Klimaverhältnissen über die letzten Jahre hinweg extrem gefährdet und müssen sich zudem gegen den Diplodia-Pilz und einen immer stärkeren Befall der Mistel wehren. Ganze Bestände dieser Baumart sind schon vertrocknet und abgestorben. Neben den Nadelbäumen reagieren immer mehr auch die Laubbäume. Eschen und Ahorn kämpfen ebenso gegen einen Pilzbefall, bei den Buchen führt die lange Trockenheit zu Schleimfluss an der Rinde.

„Die Forstleute haben schon vor Jahren begonnen speziell für jede Region und deren unterschiedlichen Boden-und Waldverhältnisse neue Konzepte zu erstellen und umzusetzen“, erläutert Diana Neuhauser und ergänzt: „Hier ist die Mischung passender Baumarten ein wesentlicher Erfolgsfaktor, damit der Wald auch in Zukunft ein Erholungsort für die Bevölkerung bleiben wird.“

Quelle: Silke Hartmann

Anzeige Swopper

 Sinsheim – Veranstaltungen / Gewerbe

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

Archiv

Hier könnte Ihr Link stehen

Sinsheim Veranstaltungen

Das könnte Sie auch interessieren…

Woran erkennt man einen qualitativen Parkettboden?

Woran erkennt man einen qualitativen Parkettboden? Bei der Auswahl von einem neuen Fußboden kommen diverse Bodenarten infrage, doch nicht selten fällt die Aufmerksamkeit bei der Online-Suche im Internet auf Parkettböden. Es gibt viele Gründe, welche für einen...

36-Jähriger nach Drogenfund bei Durchsuchung in Untersuchungshaft

Ein 36-jähriger Mann aus Hoffenheim sitzt nach einer Wohnungsdurchsuchung wegen des Verdachts auf Drogenhandel in Untersuchungshaft. Ausgangspunkt der Ermittlungen war eine Strafanzeige im Juli 2025. Darin wurde angegeben, dass der Mann trotz Bezugs von Bürgergeld...

Erstes „Singen in der Allee“ 2026

„Singen in der Allee“ 2026 – gemeinsames Musizieren in Sinsheim Am Mittwoch, den 29. April 2026, startet in Sinsheim erneut das beliebte „Singen in der Allee“. Von 17:00 bis 18:00 Uhr sind alle Singbegeisterten eingeladen, gemeinsam vor der Musikschule zu singen. Die...