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Dr. Albrecht Schütte besucht den Sinsheimer Mittelstand

13. August 2026 | Dr. Albrecht Schütte MdL, Leitartikel

Albrecht Schütte

„Zeit für Arbeit statt für Aktenberge“ – Dr. Albrecht Schütte zu Gast beim Sinsheimer Mittelstand

Weniger Bürokratie und bessere Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen standen im Mittelpunkt eines Besuchs des CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte bei der BVH Blechverarbeitung GmbH in Sinsheim-Dühren. Gemeinsam mit Inhaber Rolf Kühner sprach Schütte über die aktuelle Situation des Betriebs, bürokratische Belastungen und die Herausforderungen bei Förderprogrammen.

Bei einem Rundgang durch die Produktionshallen erhielt der Abgeordnete Einblicke in die Entwicklung des Unternehmens. Aus den Anfängen mit klassischen NC-Maschinen ist inzwischen ein moderner Fertigungsbetrieb mit Stanz- und Biegemaschinen, Schweißrobotern und einem vielseitigen technischen Leistungsspektrum entstanden. Rund 20 Arbeitsplätze bietet BVH mittlerweile am Standort Dühren.

Ein zentrales Thema des Gesprächs war die zunehmende Bürokratie. Rolf Kühner berichtete, dass insbesondere größere Auftraggeber Dokumentations- und Berichtspflichten häufig an kleinere Zulieferbetriebe weiterreichen. Für die Unternehmen bedeute dies zusätzlichen Aufwand, der neben dem eigentlichen Tagesgeschäft bewältigt werden müsse.

Dr. Albrecht Schütte sprach sich deshalb für einen konsequenten Bürokratieabbau aus: „Unsere Unternehmen brauchen Zeit für ihre Arbeit und nicht für immer neue Formulare, Nachweise und Dokumentationspflichten.“ Mit dem Effizienzgesetz würden auf Landesebene zahlreiche Berichts- und Dokumentationspflichten reduziert. Entscheidend sei jedoch, dass die Entlastung auch tatsächlich bei den Betrieben ankomme.

Auch die Ausgestaltung staatlicher Förderprogramme wurde kritisch diskutiert. Nach Erfahrung von Kühner profitieren davon häufig eher größere Unternehmen. Gerade für kleinere Betriebe sei es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht immer möglich, in neue Maschinen zu investieren – selbst wenn entsprechende Förderangebote existierten.

Schütte sieht hier ebenfalls Handlungsbedarf. Förderprogramme müssten stärker daraufhin überprüft werden, ob sie ihre Ziele tatsächlich erreichten. Maßnahmen, die an der betrieblichen Realität vorbeigingen, müssten entsprechend angepasst werden.

Zum Abschluss dankte Schütte Rolf Kühner für den offenen Austausch und die Einblicke in den Unternehmensalltag. Gerade mittelständische Betriebe seien ein wichtiger Bestandteil der regionalen Wirtschaft. Deshalb brauche es aus seiner Sicht vor allem weniger Bürokratie, verlässliche Rahmenbedingungen und eine Wirtschaftspolitik, die sich stärker an der Praxis orientiert.

Foto: Wahlkreisbüro Dr. Albrecht Schütte MdL

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