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Schmitt oder Schütte – wer folgt Brunnemer nach?

7. März 2015 | CDU, Das Neueste, Photo Gallery

 CDU-Bewerber für die Nominierung als Landtagskandidat stellten sich bei der CDU Neckargemünd und der CDU Mauer vor

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von links nach rechts: Brigitte Oppelt (stv. Vorsitzende der CDU Neckargemünd), Dr. Albrecht Schütte, Klaus Rupp (1. Vorsitzender der CDU Neckargemünd) und Boris Schmitt

(zg) Zu Gast bei der jüngsten Veranstaltung des CDU-Ortsverbandes Neckargemünd waren die beiden Bewerber für die Nominierung als CDU-Landtagskandidat im Landtagswahlkreis 41 (Sinsheim-Neckargemünd-Eberbach), Boris Schmitt und Dr. Albrecht Schütte, die CDU-Vorsitzender Klaus Rupp herzlich im Neckargemünder Schützenhaus begrüßte. Die amtierende CDU-Landtagsabgeordnete Elke Brunnemer hatte im Vorfeld erklärt, dass sie nicht mehr antreten werde. Schmitt und Schütte stellten sich und ihre politischen Themenschwerpunkte ihren Parteifreunden vor.
Boris Schmitt ist 32 Jahre alt, wohnhaft in Epfenbach und verheiratet. Der junge Familienvater (2 Kinder) ist studierter Politikwissenschaftler und arbeitet seit 2009 als wissenschaftlicher Mitarbeiter zugleich für den Bundestagsabgeordneten Dr. Stephan Harbarth und die Landtagsabgeordnete Elke Brunnemer. Schmitt ist seit 15 Jahren in der CDU aktiv und Mitglied des geschäftsführenden Kreisvorstandes. Seit 2008 ist er Vorsitzender des 1.200 Mitglieder starken TV Waibstadt. Schmitt konzentrierte sich in seiner Vorstellung auf die Themen Flüchtlinge und Asyl, Ländlicher Raum und Bildung. Der Ländliche Raum dürfe im Vergleich zu den großen Städten nicht abgehängt werden. Starke Kommunen, eine leistungsfähige Infrastruktur (Straße/Breitband) und gute, zukunftsorientierte Rahmenbedingungen zum Beispiel im Bereich Nahversorgung, Gesundheitswesen und Rettungsdienst seien wichtige Eckpfeiler für einen erfolgreichen Ländlichen Raum. Im Bereich der Bildung herrsche aktuell eine große Verunsicherung bei den Kommunen, den Schulen, den Schülern und deren Eltern. Schmitt sprach sich deutlich für ein differenziertes Schulsystem aus: „Ich will keinen grün-roten Einheitsbrei aus Stuttgart.“

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Dr. Albrecht Schütte ist 44 Jahre alt und wohnt mit seiner langjährigen Lebensgefährtin in Bammental. Nach dem Studium der Physik in Zürich, Lyon und Vancouver war Schütte wissenschaftlicher Angestellter der Universität Heidelberg und promovierte auch in der  Neckarstadt. Elf Jahre war der Bammentaler für die internationale Unternehmensberatung Boston Consulting Group tätig, seit 2013 leitet er bei der Allianz Consulting als Abteilungsdirektor ein 60-köpfiges Team und verantwortet nationale und internationale Projekte. Schütte ist seit 2000 Landtagszweitkandidat von Elke Brunnemer MdL, seit 2001 Vorsitzender der CDU Bammental, seit 2004 Gemeinderat und seit 2009 Kreisschatzmeister der CDU Rhein-Neckar. Seit Jahrzehnten ist er ehrenamtlich für die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) tätig. Schütte widmete sich den Themen Wirtschaft und Finanzen, Bildung, Zuwanderung und Ländlicher Raum. Unter anderem betonte Schütte die Bedeutung des schnellen Internets als Standortfaktor. Ferner rief er dazu auf, bei der Zuwanderung mehr die Interessen des eigenen Landes im Blick zu haben. Bezüglich der Ausbildung sagte Schütte: „Die gesamte Welt beneidet uns um die duale Ausbildung – das ist aber offensichtlich noch nicht bei der grün-roten Landesregierung angekommen.“
Nach einer Fragerunde verabschiedeten sich die beiden Kandidaten Richtung Mauer, dort warteten bereits die Mitglieder der CDU Mauer gespannt auf die jeweiligen Vorstellungsreden. CDU-Vorsitzender Edgar Lutz freute sich über die große Resonanz, das Nebenzimmer der Bahnhofsgaststätte war gut gefüllt. (Text/Foto: Matthias Busse)

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