Alltagsmenschen bringen Farbe in die Stadt

Die Alltagsmenschen der Wittener Künstlerin Christel Lechner haben 2020 für viel Freude und Farbe in der Stadt gesorgt. Die Sonderausstellung wurde im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg 2020 in Sinsheim realisiert und konnte dank der anhaltenden Treue des Premiumsponsors, der Volksbank Kraichgau, auch nach Absage der Heimattage umgesetzt werden.

Schnell stand für die Stadt fest, dass einige der fröhlichen Figuren dauerhaft nach Sinsheim kommen sollen. Eine Umfrage in der Bevölkerung hatte klar das Interesse am Erhalt der Skulpturen gezeigt. Die Bürger waren aufgerufen abzustimmen, welche Figuren sie sich im Stadtbild wünschen. Klarer Favorit waren die beiden „Opas auf Bank“, die während der Sommermonate 2020 vor dem Gasthaus Linde in der Bahnhofstraße aufgebaut waren.

Dank der Unterstützung von Spendern und Sponsoren konnte die Stadt insgesamt acht Skulpturen erwerben, die nun pünktlich zum bevorstehenden Frühling Farbe in die Stadt bringen, darunter auch die beliebten Opas. Die Stadt ist sehr dankbar und überwältigt von der großen Spendenbereitschaft. Daneben kamen für den Erwerb Gelder aus dem Landeszuschuss zum Einsatz, die der Stadt zweckgebunden für die Heimattage zur Verfügung stehen.

„Neben dem Ergebnis der Umfrage galt es natürlich auch zu berücksichtigen, welche Standorte für eine dauerhafte Installation geeignet sind“, erläutert Oberbürgermeister Jörg Albrecht.

Am 10. März wurden die Skulpturen nun zum dauerhaften Verbleib in der Stadt aufgebaut. Die beiden fröhlichen Opas haben in der Bahnhofstraße am Stadtmuseum ihre neue Heimat gefunden. Die drei beliebten Duscher nebst Bademeister, die vergangenen Sommer am Elsenzufer zu bewundern waren, stimmen direkt am Ilvesbach gegenüber vom Freibad auf die Badesaison ein. Ein versonnen lächelnder Mann mit Hut überblickt von einer Bauminsel den Karlsplatz. Am Spielplatz Karlsplatz sitzt „Claudia“ auf einer Bank.

Beim Pressetermin führten Oberbürgermeister Jörg Albrecht, Vertreter der Stadt und Sponsoren durch die Stadt und besichtigten die Skulpturen an ihren neuen Standorten.

„Rund 90 Prozent rundum positiver Rückmeldungen auf die Ausstellung 2020 sprechen klar dafür, dass die Alltagsmenschen gut zu Sinsheim passen“, freut sich Oberbürgermeister Jörg Albrecht. „Wir freuen uns sehr, dass die bunten Skulpturen pünktlich zum Frühjahr das Stadtbild bereichern.“

Die Stadt dankt der Volksbank Kraichgau für den Erwerb der Skulptur „Claudia“ und der Spende der dazugehörigen Bank, Georg Lutz für die finanzielle Unterstützung für die „Opas auf Bank“, der Kullmer Haus- und Wohnbau GmbH für die finanzielle Unterstützung für den „Mann mit Hut“, der Stadtwerke Sinsheim Versorgungs GmbH & Co. KG für die finanzielle Unterstützung für die „Duscher“ und allen weiteren Spendern, die mit ihrem Beitrag den dauerhaften Erhalt der Alltagsmenschen in Sinsheim ermöglicht haben.

Die Volksbank Kraichgau freut sich, mit dem Erwerb der „Claudia auf Bank“ einen weiteren Beitrag zur Gestaltung des Stadtbilds von Sinsheim beizutragen, betont Holger Neubauer, Vorstand der Volksbank Kraichgau. „Die Alltagsmenschen von Christel Lechner sind nun schon seit 2011 vor unserer Bank vertreten und sorgen täglich für schmunzelnde Kunden und Bankvorstände. Dies war für uns Grund genug, die neue Figur zur Verfügung zu stellen.“

Georg Lutz fasst seine Faszination für die Alltagsmenschen wie folgt zusammen: „Das ist unsere Stadt, in der wir leben, genießen und Zeit miteinander verbringen. So wie die zwei Opas auf der Bank, die hier ihre Heimat gefunden haben. Was die sich wohl zu erzählen haben? Vergangene aber auch aktuelle Ereignisse beschäftigen beide, aber ihr größter Wunsch ist es, hier friedvoll alt zu werden, auf ihrer Bank in ihrer Stadt, in ihrem Land, auf unserer Erde.“

Für Günter Kullmer bedeuten die Alltagsmenschen eine Bereicherung des Alltags. Er freut sich, wenn die fröhlichen Skulpturen „jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit ein freudiges Lächeln erzeugen“.

Auch die Stadtwerke Sinsheim Versorgungs GmbH & Co. KG unterstützt den Skulpturenerwerb gerne, wie die beiden Geschäftsführer Andreas Uhler und Tilmann Bauer betonen. „Die attraktiven Kunstwerke bereichern unsere Stadt. Am neuen Standort zwischen Parkhaus Dr.-Sieber-Halle und dem Freibad der Stadtwerke, zu dem die ‚Duscher‘ ideal passen, kommen die Skulpturen optimal zur Geltung.“

Im Sinne aller, die sich langfristig an den Skulpturen erfreuen wollen, wird um einen respektvollen Umgang mit den schönen Kunstobjekten gebeten. Insbesondere Beschädigungen und Verunreinigungen sind nicht nur ein unschönes Ärgernis. Sachbeschädigung ist eine Straftat und wird entsprechend zur Anzeige gebracht und geahndet.

Veröffentlicht am 11. März 2022, 18:00
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