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Das Licht nicht unter den Scheffel stellen!

1. Februar 2016 | Das Neueste, Gesellschaft, Photo Gallery

GRN-Einrichtungen in Sinsheim und Eberbach luden zum Bewerbertag am Standort Sinsheim ein

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Das Organisationsteam des Bewerbertags in Sinsheim (v.l.n.r.): Nicole Seib, Praktikantin (GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH), Julia Giegrich, Arbeitsvermittlerin (Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit in Heidelberg), Judith Masuch, Personalleitung (GRN-Service GmbH), Katharina Subschenko, Arbeitsvermittlerin (Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit in Heidelberg), und Maja Schwöbel, Studentin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH). Foto: GRN

(zg) Nach den guten Erfahrungen an den GRN-Standorten Weinheim und Schwetzingen im Mai 2015 veranstalteten die GRN-Service GmbH, eine Tochtergesellschaft der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH, zusammen mit dem gemeinsamen Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Heidelberg sowie den Jobcentern Heidelberg und des Rhein-Neckar-Kreises nun [am 19. Januar 2016] einen Bewerbertag für die GRN-Einrichtungen in Eberbach und Sinsheim. Rund 40 Arbeitssuchende waren in die Cafeteria am Standort Sinsheim gekommen, um sich über offene Stellen in den Bereichen Reinigung, Hol- und Bringedienst, Bettenaufbereitung, Hauswirtschaft, Küchendienst und Empfang zu informieren. Die Gastgeber stellten zunächst ihr Unternehmen, die Arbeitsbedingungen sowie den tariflichen Rahmen und die für die jeweiligen Tätigkeitsfelder zuständigen Ansprechpartner vor. Anschließend hatten die Bewerberinnen und Bewerber die Möglichkeit, in Einzelgesprächen nähere Details zu erfahren und sich selbst in einem „Speed-Dating-Verfahren“ individuell zu präsentieren.

Anzeige Swopper„Ziel dieser Veranstaltungen ist es, sich ohne großen bürokratischen Aufwand gegenseitig kennen zu lernen und sich in kurzer Zeit ein Bild vom potenziellen Arbeitgeber oder Arbeitnehmer zu machen“, erläutert Julia Giegrich, Arbeitsvermittlerin im Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit in Heidelberg. Arbeitsagentur und Jobcenter hatten im Vorfeld für die genannten Arbeitsfelder in Frage kommende Arbeitssuchende gezielt kontaktiert. „Die ‚Trefferquote‘ war dieses Mal nicht ganz so hoch wie bei der letzten Veranstaltung“, berichtet Judith Masuch, Personalleitung der GRN-Service GmbH. Beispielsweise hatten sich nicht so viele Bewerberinnen und Bewerber für den Reinigungsdienst interessiert wie erhofft. „Dennoch haben wir sowohl in Sinsheim als auch in Eberbach Termine zum Probearbeiten vereinbart“, so Masuch. Darunter seien auch drei für den Küchendienst in Sinsheim und einer im Bereich Hauswirtschaft in der GRN-Klinik Eberbach. Auch an der Information – die sowohl die Telefonzentrale als auch die „Pforte“ des GRN Gesundheitszentrums Sinsheim umfasst – werden einige Bewerberinnen einen Tag zur Probe arbeiten.

„Interessant war es, zu erleben, dass manche Arbeitssuchende ihr Licht zu sehr unter den Scheffel stellen“, schilderte Nicole Seib, die als GRN-Praktikan­tin das Organisationsteam unterstützt hatte, ihre Eindrücke vom Bewerbertag. In einigen Gesprächen habe sich herausgestellt, dass der Bewerber oder die Bewerberin eine bessere Qualifikation und mehr Potenzial mitbrachte als zunächst gedacht. „Diese Veranstaltungen in relativ lockerem Rahmen stellen auch eine gute Gelegenheit dar, sich selbst besser einschätzen zu lernen“, meint auch Julia Giegrich. „Wer motiviert und flexibel ist, hat bei uns eine gute Chance auf eine Anstellung“, erklärt Judith Masuch von der GRN-Service GmbH. Oftmals sei es allerdings schwierig, zueinander zu finden – ohne dass Arbeitnehmer- oder Arbeitgeberseite etwas dafür können. Beispielsweise sei es naturgemäß so, dass viele Menschen auf eine Vollzeit-Anstellung angewiesen seien, um sich und ihre Familie ernähren zu können. Im Gesundheitswesen habe man aber in vielen Arbeitsfeldern eher Bedarf an Teilzeitkräften. Auch wer auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, hat es in manchen der Bereiche mit offenen Stellen schwerer: So beginnt ein Arbeitstag in der Reinigung mancherorts schon um fünf Uhr morgens. „Da habe ich gar keine Chance, pünktlich zur Arbeit zu kommen, wenn ich nicht in der Stadt wohne“, äußerte sich eine Bewerberin enttäuscht.

Dennoch ziehen die Organisatorinnen ein vorsichtig positives Fazit: „In Weinheim und Schwetzingen sind uns vom Bewerbertag im letzten Jahr fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus ursprünglich 60 Arbeitssuchenden erhalten geblieben. Wenn die Quote für Sinsheim und Eberbach genauso hoch ist – und die Chancen dafür stehen nicht schlecht –, sind wir zufrieden“, so Masuch. Und die neuen GRN-Kolleginnen und -Kollegen dann sicherlich auch.

Quelle: Stefanie Müller

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