Die Geschichte von Waldangelloch

Die Siedlung am Ursprung des Angelbaches wurde erstmals 1225 in einer Urkunde
König Heinrichs VII. erwähnt, in der auf die Besitztümer des Klosters Odenheim in
diesem Bezirk hingewiesen wurde. 1219 waren die Grafen von Eberstein Besitzer
und übergaben ihr Eigentum (Burgseite) den Rittern von Angelloch (auch
Angelac, Angellach oder Angelach geschrieben). 1608 erlosch der
Mannesstamm der Ritter von Angelloch und Graf Philipp von Eberstein
zog sein Familieneigentum wieder an sich. Nach dem Tod des letzten
Sprosses Casimir von Eberstein wurde der Ort mit sämtlichen
Ansprüchen dem Hause Württemberg übertragen. Außer
diesem hatte hier auch der Ritterstift Odenheim Besitz, der
durch Tausch mit Rudolf von Kisslau erworben wurde.
So war viele Jahre lang das Dorf von zwei Herrschaften regiert, durch das Herzogliche
Haus Württemberg und das Geistliche Ritterstift Odenheim. Diese Zweisamkeit der
Verwaltung hörte erst durch den Reichsdeputationshauptschluss und die Zuteilung zum
Großherzogtum Baden 1806 auf.
Quelle: Stadt Sinsheim

Veröffentlicht am 23. Juni 2012, 15:32
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