Bleiben Sie informiert  /  Freitag, 19. Juni 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

Elektromobilität: In puncto Infrastruktur braucht es klare Vorgaben

5. April 2019 | Allgemeines, Das Neueste

(zg) Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) hat ein Positionspapier zur Elektromobilität verabschiedet. Zentrale Forderungen sind die Festschreibung der Leitungsladeinfrastruktur für Neubauten in der Landesbauordnung, die zügige Ertüchtigung der Infrastrukturkomponenten bei bestehenden Gebäuden, höhere Investitionen in die Infrastruktur sowie die Abschaffung des Einstimmigkeitsprinzips im Wohneigentumsgesetz des Bundes.

„Wir sehen in der Elektromobilität eine zentrale Technologie, um besonders in Großstädten CO2– und NOx-Emissionen und Lärmprobleme zu reduzieren. Damit Elektromobilität alltagstauglich werden und nachhaltig genutzt werden kann, müssen zunächst die Voraussetzungen dafür stimmen. Denn aktuell ist die fehlende Infrastruktur einer der größten Hemmschuhe – vom Versorgungsstromnetz über die Ladeeinrichtungen bis hin zu fehlenden Voraussetzungen in Gebäuden“ , erläutert Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold die Notwendigkeit der Forderungen.

So sei es für das Handwerk als zentralem Akteur beim Ausbau der Elektromobilität nicht nachvollziehbar, dass in der Novelle der Landesbauordnung Anforderungen zum Errichten der Ladeinfrastruktur fehlen.  Reichhold: „Die Politik setzt auf Elektromobilität. Dann sollte sie dafür notwendige Ausbaumaßnahmen auch effizient, frühzeitig und kostenbewusst fördern. Durch eine verbindliche Basisinfrastruktur könnte vermieden werden, dass spätere Umsetzungen aufwändiger und kostenintensiver ausfallen, weil beispielsweise Leerrohre für Leitungen fehlen.“

Hinzu komme, dass die EU-Gebäuderichtlinie vom 30. Mai 2018 bereits verpflichtende Vorgaben zum Ausbau der Leitungsladeinfrastruktur sowohl für Nichtwohngebäude als auch für Wohngebäude enthält. Umsetzungsfrist für die Mitgliedsstaaten ist der 10. März nächsten Jahres.

Auch das Einstimmigkeitsprinzip im Wohneigentumsgesetz des Bundes sei eine große Hürde und kontraproduktiv für den angestrebten Ausbau der Elektromobilität. „Wollen wir bei der Ladeinfrastruktur im Gebäudebestand vorwärts kommen, muss es durch das Mehrheitsprinzip ersetzt werden“, so Reichhold abschließend.

Das vollständige Positionspapier finden Sie unter: www.bwht.de/positionspapiere

Quelle: Marion Buchheit

Anzeige Swopper

 

 

 Sinsheim – Veranstaltungen / Gewerbe

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

Archiv

Hier könnte Ihr Link stehen

Sinsheim Veranstaltungen

Das könnte Sie auch interessieren…

Unfall verursacht und abgehauen

Unfallflucht auf Parkplatz in Sinsheim – Toyota an Heckstoßstange beschädigt Ein bislang unbekannter Autofahrer oder eine unbekannte Autofahrerin hat am Dienstag in Sinsheim einen geparkten Toyota beschädigt und sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle...

Fußgängerin durch Fahrradfahrer verletzt

Fußgängerin bei Zusammenstoß mit E-Bike in Sinsheim verletzt Sinsheim. Bei einem Verkehrsunfall im Wiesentalweg auf Höhe des Segelflugfeldes ist am Montagmittag eine 68-jährige Fußgängerin leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war ein 75-jähriger Mann gegen...

Kommunen am Limit

Aktionstag „Kommunen am Limit“ am 22. Juni in Sinsheim Die drei kommunalen Spitzenverbände – der Deutscher Städtetag, der Deutscher Landkreistag und der Deutscher Städte- und Gemeindebund – haben für den 22. Juni einen bundesweiten Aktionstag unter dem Motto „Kommunen...