Energetische Sanierung wird günstiger

KfW verbessert Förderung – Beratung bleibt wichtig

Mehr Geld für mehr Häuser – so lassen sich die Neuerungen beim KfW-Förderprogramm für energetisches Sanieren ab 1. August zusammenfassen. Gute Nachrichten also für alle, die ihr Haus energetisch auf Vordermann bringen wollen. Am meisten profitiert laut Ulrich Hägele, Energieberater der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, aber weiterhin, wer sich vor einer Sanierung unabhängig beraten lässt.

Ob Komplettsanierung mit Fassenddämmung, modernster Heiztechnik und Solaranlage auf dem Dach oder einfach der überfällige Einbau neuer Fenster – Maßnahmen zur energetischen Sanierung von privaten Wohngebäuden werden von der KfW finanziell unterstützt. Die Förderung gibt es entweder in Form eines sehr zinsgünstigen Kredits oder als Investitionszuschuss. Förderfähig sind sowohl die vollständige Sanierung eines Hauses als auch einzelne Vorhaben.

Anzeige Swopper„Für alle Anträge, die ab 1. August gestellt werden, haben sich die Bedingungen nun noch einmal deutlich verbessert“, erläutert Ulrich Hägele: „Der Förderhöchstbetrag für Kredite steigt um ein glattes Drittel, von 75.000 auf 100.000 Euro je Wohneinheit. Außerdem werden die Tilgungszuschüsse für Effizienzhäuser angehoben und es wird ein Tilgungszuschuss für Einzelmaßnahmen eingeführt. Die Förderung kann nunmehr für alle Häuser mit Bauantrag bzw. Bauanzeige vor dem 1.2.2002 in Anspruch genommen werden – statt bisher dem 1.1.1995.“ Sowohl die Förderhöhe als auch der Kreis der Förderberechtigten werden also spürbar vergrößert.

Wichtig für alle Sanierungswilligen bleibt jedoch in jedem Fall, so Hägele, eine unabhängige Expertenmeinung: „Ein Energieberater analysiert die Ausgangssituation des Hauses, schlägt sinnvolle Maßnahmen vor und kennt außerdem die richtigen Förderprogramme.“ Denn nur wenn Haus, Bewohner und Sanierungsplan zusammenpassen, sind am Ende alle zufrieden.

Bei allen Fragen zur energetischen Sanierung und öffentlichen Förderprogrammen hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Quelle: Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V.

Veröffentlicht am 7. August 2015, 07:15
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