Erich Rinderle – 40 Jahre in Gottes Auftrag

Erich Rinderle: Ehrung für den dienstältesten Mitarbeiter der DMG

Erich Rinderle beim Versand von Drucksachen

(tv) Sinsheim-Buchenauerhof: Erich Rinderle ist der dienstälteste Mitarbeiter der Deutschen Missionsgemeinschaft (DMG), und im Oktober 2012 ist er genau 40 Jahre in deren Heimatzentrale auf dem Buchenauerhof bei Sinsheim-Weiler beschäftigt. In einer gemeinsamen Andacht mit allen Kollegen der DMG am 1. Oktober dankte Missionsleiter Dr. Detlef Blöcher dem Jubilar für seine Verdienste und seine „große Treue zu Gott und zur weltweiten Missionsarbeit“. Daraufhin erzählte Rinderle aus seinem Leben …

Erich Rinderle ist am 6. Oktober 1952 in Konstanz zur Welt gekommen und in Mannheim aufgewachsen. In Stuttgart erlernte er den Beruf des Gärtners. Auf die Frage, was sein liebster Bibelvers ist, antwortete er spontan, Johannes 3,16: „Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben.“ Diesen Bibelvers findet er wichtig, „denn wegen ihm habe ich mich Jesus zugewandt“, erzählt er.

Seine Lebenswende geschah 1969, als er 17 Jahre alt war, bei einer Bibelwoche des „JANZ-Teams“ in Stuttgart. Zudem ist ihm der Vers aus dem Neuen Testament wichtig, weil darin die gesamte Menschheit angesprochen wird: „Jesus ist für alle Menschen weltweit gekommen, um ihnen in ihren Problemen zu helfen und sie zu retten. Ich arbeite bis heute gerne bei der DMG, weil wir von Sinsheim aus diese Frohe Botschaft in die Welt hinaus tragen.“

Auf dem Buchenauerhof kam Erich Rinderle am 1. Oktober 1972. Damals war er gerade 20 Jahre alt, es war seine erste Arbeitsstelle. „Ich wollte in einem Missionswerk mitarbeiten – und siehe da, es tat sich eine Tür auf. Ich lernte einen Missionar kennen, der mich umgehend auf die DMG aufmerksam machte. Ich bewarb mich. Nach dem Gespräch sagte mir der damalige Direktor Bruno Herm, ich könne schon Morgen hier anfangen.“

Die DMG war im Jahr zuvor von Stuttgart-Möhringen in das Gutshaus bei Sinsheim umgezogen. Sieben Mitarbeiter der Geschäftsstelle betreuten damals rund 70 christliche Mitarbeiter in aller Welt. Die Umgebung des Schlösschens war verwildert, „das ganze Gelände voller Brennnesseln“, erzählte der sympathische 59-Jährige, „man benötigte dringend einen Gärtner“. Er fühlte sich von Anfang an wohl auf dem Buchenauerhof: „Ich bin dankbar, dass ich jetzt auf 40 Jahre Dienst hier zurückschauen kann. Auf dem schönen Gelände hielt ich die Anlage sauber und pflanzte Gemüse und Blumen an.“

In 40 Jahren gab es Höhen und Tiefen: Freude macht Rinderle, dass er mit der Zeit alle Missionare des christlichen Hilfswerks DMG kennengelernt hat. Das sind heute rund 400, die von 35 Mitarbeitern in der Geschäftsstelle betreut werden, so sehr ist die DMG seither gewachsen. Doch 1992 bekam Rinderle Herzprobleme, und musste seine geliebte Gartenarbeit aufgeben. „In dieser schwierigen Situation erlebte ich Gottes Hilfe, er tat mir eine neue Tür auf. Die Missionsleitung entschied, mich als Bürohelfer zu beschäftigen. Seither bin ich zuständig für Druckarbeiten und den Versand von Infoschriften, was viel Spaß macht. Teilzeitlich unterstütze ich das Serviceteam im Speisesaal und helfe in der Küche mit.“

Rinderle spricht im Alltag gerne über Jesus und seinen Glauben. Und er kennt viele Menschen: „Durch meine Herzsportgruppe habe ich oft gute Gespräche, auch über Glaubensfragen.“ In seiner zurückhaltenden, liebenswürdigen Art hat er viele Freunde in Sinsheim.

Quelle: Theo Volland

Veröffentlicht am 4. Oktober 2012, 16:30
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