Für Corona gab es keine Blaupause

Baden-Württembergs Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann zu Gast beim Academy Talk bei Regio TV

© Jens Körner

(zg) Die Kultusministerin von Baden-Württemberg, Dr. Susanne Eisenmann, ist zu Gast in der Juli-Ausgabe des Academy Talk bei Regio TV. Die Spitzenkandidatin der CDU für den Landtagswahlkampf 2021 stellt sich den Fragen von Moderator Jens Zimmermann rund um die Corona-Pandemie, ihre Arbeit als Kultusministerin und den bevorstehenden Landtagswahlkampf.

Vermutlich waren die letzten Wochen die wohl arbeitsintensivsten in ihrer bisherigen politischen Laufbahn. Dr. Susanne Eisenmann (CDU) ist seit dem Beginn der Covid-19 -Pandemie nahezu rund um die Uhr im Krisenmanagement.
Welche Lehren zieht die Kultusministerin selbst aus den vergangenen Wochen, wie geht sie mit dem ständigen Druck um, welche Visionen hat sie für die kommenden Jahre und welche Auswirkungen hat die aktuelle Situation auf ihre Kandidatur zur Ministerpräsidentin im kommenden Jahr? Der Academy Talk mit Dr. Susanne Eisenmann, am Freitag, 3. Juli, ab 18.30 Uhr auf Regio TV oder online auf www.regio-tv.de gibt die Antworten.

Dr. Susanne Eisenmann über Lerneffekte aus der Corona-Krise:

„Es gibt für diese Sachlage keine Blaupause, und auch wir lernen täglich dazu. Jeder möchte, dass es schnelle und zuverlässige Lösungen gibt, aber das können wir in der Form nicht bieten. Auf manche Fragen hat man nicht gleich die passenden Antworten, und wir sind auch auf die Einschätzungen von Experten angewiesen. Wir waren einfach nicht auf eine Pandemie vorbereitet und keiner kann mit Gewissheit sagen, wie die Situation in vier oder sechs Wochen aussieht. Dazu muss sich die Politik, meiner Meinung nach, bekennen. Man muss sehen, was man aus der Corona-Zeit mitnimmt, denn auch das Schlechte hat etwas Gutes, und da müssen wir gemeinsam Erkenntnisse daraus ziehen.“

Dr. Susanne Eisenmann über den Umgang mit Druck und Kritik:

„Mit Druck und Kritik komme ich eigentlich sehr gut klar. Was manchmal schwierig ist, ist die Tonart. Beispielsweise in den sozialen Medien ist der Umgang oft sehr aggressiv, intensiv und emotional. Zum Teil ist die Kritik berechtigt, und damit muss man umgehen können, aber der Umgangston wird zunehmend schwieriger. Wenn ich normal einkaufen bin, dann werde ich auch angesprochen, und das freut mich, denn in diesen Situationen äußern die Menschen zwar auch ihre Ängste und Besorgnisse, aber dann redet man normaler miteinander.“

Dr. Susanne Eisenmann über die Zeit bis zur Landtagswahl:

„Zurzeit befinde ich mich im Corona-Modus und fokussiere mich auf meine Aufgabe als Kultusministerin. Selbstverständlich möchte die CDU, mit Blick auf die Landtagswahl nächstes Jahr am 14. März, stärkste Partei im Landtag und ich Ministerpräsidentin werden. Jetzt gilt es aber erst einmal, in nächster Zeit viele Entscheidungen zu treffen, damit der Schulbetrieb im Land wieder im vollen Umfang stattfinden kann. Ab Herbst beginnt dann der Landtagswahlkampf.“

Quelle: Jens Zimmermann

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Veröffentlicht am 6. Juli 2020, 13:48
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