Für wen sich ein Bitcoin Investment lohnt

Nachdem sich der Bitcoin über Monate hinweg in einer Seitwärtsbewegung befunden hat, scheint sich die Kryptowährung nun aber wieder auf dem Weg nach oben zu befinden. Folgt man diversen Prognosen, so wird die Kryptowährung gegen Ende des Jahres wieder an der 20.000 US Dollar-Marke kratzen – in zwei oder drei Jahren, so einige Experten wie Analysten, könnte der Bitcoin sogar die 50.000 US Dollar-Grenze überspringen. Sollte man also jetzt sein Geld in den Bitcoin stecken oder gibt es mitunter auch Argumente, die ganz klar dagegen sprechen?

Bevor man also seine erworbenen Coins in die Bitcoin Wallet transferiert, sollte man sich mit den Chancen wie Risiken auseinandersetzen.

Höhenflug und Absturz – wie geht es jetzt weiter?

Dezember 2017: Der Bitcoin erreichte mit 19.409,50 US Dollar den absoluten Höchststand – es sah so aus, als würde es weiter nach oben gehen. 12 Monate später: Im Jahr 2018 lag der Verlust des Bitcoin bei über 80 Prozent – im Dezember blieben von knapp 20.000 US Dollar gerade noch 3.291,92 US Dollar übrig. Im Februar 2019 lag der Bitcoin, nachdem er sich kurz erholen konnte, wieder unter der 4.000 US Dollar-Grenze. Doch nun scheint es wieder bergauf zu gehen – Anfang April knackte man die 5.000 US Dollar-Marke.

Doch bevor man sich mit dem neuen Höhenflug auseinandersetzt, sollte man einen Blick auf die Gründe für den Absturz werfen. Ein nicht zu unterschätzender Punkt war der Stillstand – der Bitcoin und die Blockchain-Technologie, so wirkte es zumindest, waren an einem Punkt angelangt, an dem es keine sichtbaren Weiterentwicklungen mehr gab. Nun haben sich aber zahlreiche Unternehmen mit der sogenannten Distributed Ledger Technologie, deren Basis die Blockchain ist, auseinandergesetzt, weiterentwickelt und so auch dafür gesorgt, dass die Blockchain auch ohne Bitcoin interessant geworden ist.

Zwei Punkte, die ebenfalls dafür sorgten, dass es viel Kritik gab: Geringe Geschwindigkeit und fehlende Skalierbarkeit; zudem lohnt sich das Schürfen – also das Mining – von Bitcoin nicht mehr, da der Aufwand zu hohe Kosten verursacht.

Anleger müssen wachsam bleiben

Bevor man in den Bitcoin investiert, muss man sich bewusst sein, dass der Krypto-Markt ausgesprochen volatil ist. Einmal kann es um 10 Prozent nach oben gehen, dann wieder um 25 Prozent nach unten – man braucht Nerven aus Stahl. Zudem muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass es natürlich auch zu einem Totalverlust kommen kann. Das mag zum aktuellen Zeitpunkt zwar unrealistisch wirken, ist aber ein Punkt, der nie zur Gänze ausgeschlossen werden darf.

Will man sein Geld in den Bitcoin investieren, so ist es wichtig, dass man wachsam bleibt. Werden Verbote diskutiert, gibt es Pläne, die sich mit einer Regulierung befassen oder gab es mitunter Hacker-Angriffe? Wichtig ist, dass man sich mit jenen Nachrichten auseinandersetzt, die sich einerseits mit der Kryptowährung und der Blockchain befassen, wobei es auch andererseits darum geht, die Lage derart einzuschätzen, sodass man spekulieren kann, ob es jetzt mit dem Kurs nach oben oder nach unten geht.

Verluste sind immer möglich 

Investiert man in den Bitcoin, so ist es wichtig, dass man eine Summe heranzieht, die man in den nächsten Monaten nicht benötigt –  man sollte also nie Geld investieren, das für das tägliche Leben gebraucht wird. Zudem sollte es sich auch um einen Betrag handeln, den man sozusagen auch verlieren darf, sofern sich der Markt in die völlig andere Richtung bewegt.

Man sollte auch immer besonders vorsichtig sein, wenn es um „gewinnbringende Strategien“ geht. Ganz egal, für welche Strategie man sich entscheidet: Verluste sind immer möglich. Es gibt keine Strategie, mit der man immer gewinnt.

So auch, wenn es um Prognosen geht. Auch wenn die Experten heute der Meinung sind, der Bitcoin könnte wieder seine alte Stärke zurückgewinnen, so muss man dennoch vorsichtig sein – nicht immer müssen die Prognosen auch eintreffen. Kommt es zu nicht vorhersehbaren Ereignissen, die den Bitcoin abstürzen lassen, so helfen auch die Prognosen nicht weiter – es kommt zum Verlust. Im schlimmsten Fall muss sogar ein Totalverlust verbucht werden.

Veröffentlicht am 10. April 2019, 20:37
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