„Großartig und einmalig auf der Welt“

Intensives alla hopp!-Jahr geht zu Ende / Bislang 15 Anlagen in der Metropolregion Rhein-Neckar eröffnet

(zg) Der Planungs-, Spatenstich- und Eröffnungs-Marathon geht in die Winterpause: 2016 neigt sich dem Ende und damit auch das vierte – und intensivste – alla hopp!-Jahr. Im Frühjahr 2017 nimmt die im Herbst 2013 ins Leben gerufene Aktion dann wieder Fahrt auf. Zeit für Projektleiterin Sandra Zettel von der Dietmar Hopp Stiftung, einen Blick zurückzuwerfen und kurz vor der Zielgeraden eine positive Bilanz zu ziehen.

„Wir haben 2016 zehn Anlagen eröffnet, für drei weitere ist bereits der Spatenstich erfolgt. Somit sind aktuell bereits 15 der 19 Bewegungs- und Begegnungsstätten in Betrieb und der Zuspruch, den wir bislang erfahren haben, übertrifft unsere Erwartungen deutlich“, so Sandra Zettel. Zwischen Ilbesheim (Pfalz) im Westen und Ravenstein im Osten sowie zwischen Bürstadt im Norden und Rülzheim im Süden sind auf einer Gesamtfläche von 5.800 Quadratkilometern Treffpunkte entstanden, an denen Menschen aller Generationen unabhängig von ihrem individuellen Fitnessgrad Sport treiben können. Die Bevölkerung der Metropolregion Rhein-Neckar hat diese Idee hervorragend angenommen, vor allem an den Wochenenden herrscht auf den alla hopp!-Anlagen Hochbetrieb. Senioren halten sich fit, Extremsportler toben sich aus, Eltern kommen ins Gespräch und Kleinkinder haben Spaß. Das Konzept dieser bislang größten von der Dietmar Hopp Stiftung geförderten Aktion ist voll und ganz aufgegangen.

„Aufgrund des großen Zuspruchs haben wir unser Budget auf 45 Millionen Euro aufgestockt, um zum Beispiel an einigen Standorten die Pavillons zu optimieren oder E-Bike-Stationen zu installieren“, verrät Sandra Zettel, die sich nicht nur bei den Kommunen und den beauftragten Planungsbüros für die gute Zusammenarbeit, sondern vor allem bei der Bevölkerung für ihre in den Beteiligungsprozessen eingebrachten wichtigen Impulse bedankt. „Obwohl alle Anlagen aus den gleichen Modulen bestehen, ist es uns gemeinsam gelungen, jedem Standort eine besondere, charakteristische Note zu verleihen“, betont die Projektleiterin und verweist auf die Beispiele Ilvesheim, wo neue Maßstäbe in puncto Inklusion gesetzt wurden, oder Heidelberg, wo das „Traumfängernetz aus Slacklinegurten“ als Weltneuheit gilt. Ihr Dank gilt auch dem Sportlehrer Antonio Carrasco, der sowohl während der Eröffnungen als auch in Workshops Vereinstrainer und Lehrer als Multiplikatoren in die Gerätenutzung einweist.

Im Oktober durften 180 Vertreter sozialer Sportprojekte der Laureus-Stiftung aus 35 Ländern die alla hopp!-Anlage in Sinsheim testen. Unter den Besuchern war auch der Vorstand der Laureus Academy Sean Fitzpatrick. Der ehemalige neuseeländische Rugby-Union-Spieler zeigte sich restlos begeistert: „Das Konzept der alla hopp!-Anlagen finde ich großartig und einmalig auf der Welt. Hier kann man nicht stillstehen, sondern muss sich einfach bewegen.“

Anzeige SwopperEin weiteres Highlight erlebte die Aktion im Dezember, als es die Ketscher Anlage im alten Wasserwerkpark im Rahmen eines kurzen Filmbeitrags für die Sendung „Ein Herz für Kinder“ zur Primetime am Samstagabend bundesweit in die Wohnzimmer schaffte und ein Millionenpublikum erreichte.

„Wir hoffen, dass die noch fertigzustellenden Anlagen in Grünstadt, Meckesheim, Speyer und Mörlenbach genauso gut angenommen werden, wie die bisherigen, und freuen uns auf eine spannende Planungs- und Bauphase im neuen Jahr“, sagt Sandra Zettel.

Insgesamt 127 Kommunen aus der Metropolregion hatten sich bei der Dietmar Hopp Stiftung für eine alla hopp!-Anlage beworben. Welche Kommunen den Zuschlag erhalten haben, wurde am 5. Juni 2014 im Mannheimer Luisenpark bekannt gegeben. 15 Anlagen sind mittlerweile bereits eröffnet (Abtsteinach, Buchen, Bürstadt, Deidesheim, Edenkoben, Heidelberg, Hemsbach, Ilbesheim, Ilvesheim, Ketsch, Ravenstein, Rülzheim, Schwarzach, Schwetzingen und Sinsheim), drei weitere (Grünstadt, Mörlenbach und Speyer) in Planung. Im Frühjahr 2017 wird noch der Spatenstich für Meckesheim erfolgen.

Quelle: Manon Koenen

Veröffentlicht am 23. Dezember 2016, 07:30
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