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Handwerksbetriebe brauchen Starthilfe

25. Juni 2018 | Das Neueste, Gewerbe

(zg) Digitale Geschäftsmodelle brechen traditionelle Kunden-Unternehmensbeziehungen auf und Daten als zukunftsweisender Rohstoff rücken immer stärker in den Fokus.  „Wir müssen uns darum kümmern,  dass unsere kleinen und mittleren Unternehmen von dieser Entwicklung nicht abgeschnitten werden“, warnte Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold. Sie brauchten ein Umfeld, das ihnen die Erprobung neuer Geschäftsmodelle und deren Umsetzung ermöglicht. In einem umfassenden Positionspapier hat der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) konkrete Forderungen an die Politik formuliert.

Wo der Kunde früher eine standardisierte Dienstleistung oder ein spezifisches Produkt orderte, erwarte er heute hochwertige, individuell zugeschnittene Produkt-Dienstleistungspakete mit erkennbarem Mehrwert, sagte Reichhold weiter. Bei der Gestaltung dieser Pakete sowie der Kundenkommunikation komme Daten eine ganz neue Bedeutung zu. Reichhold: „Ihre Erfassung, Analyse, Auswertung und Nutzung eröffnet neue Dimensionen des Wirtschaftens, die das Handwerk ganz unmittelbar betreffen.“ Damit öffneten sich vielfältige Ansätze für neue, datenbasierte, in der Regel kooperativ zu organisierende Geschäftsmodelle. Die richtigen Bedingungen dafür auch für Handwerksbetriebe zu schaffen, sei Aufgabe einer aktiven Wirtschaftspolitik. Die Umwälzungen erforderten häufig umfangreiche Anpassungen der Arbeitsorganisation und des strategischen Managements, zugleich aber auch Investitionen in Prozesse, digitale Infrastruktur, IT-Sicherheit und eine Qualifizierung des Personals.

Der Handwerkstag fordert deshalb in einem vom BWHT-Beirat verabschiedeten Positionspapier, unter anderem die Initiative Wirtschaft 4.0 konsequent als Plattform und Think Tank für alle Fragen zur Digitalisierung der Wirtschaft in Baden-Württemberg auszubauen und gerade Kleinst- und Kleinunternehmen durch Beratungs- und Investitionsförderung im Bereich Digitalisierung die dringend notwendige Starthilfe zu geben, um die Eintrittshürden zu senken. Zu den Forderungen zählen auch eine Wiederauflage der Digitalisierungsprämie, eine Verstetigung der Projektförderung „Digitallotsen Baden-Württemberg“ und die Berücksichtigung des Handwerks bei der Einrichtung des virtuellen Kompetenzzentrums Smart Home and Living.

Quelle: Eva Hauser

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