Heimsieg gegen Hertha – „Hoffe“ marschiert

TSG_Logo-Standard_4c KopieDie TSG gewinnt auch das fünfte Liga-Spiel nacheinander. Gegen Hertha BSC setzt sich das Team von Julian Nagelsmann mit 1:0 durch. Niklas Süle erzielt das Tor das Tages. „Hoffe“ springt damit auf Rang drei in der Tabelle und fährt kommenden Samstag zum Spitzenspiel bei Spitzenreiter Bayern München.

PERSONAL UND TAKTIK:

Julian Nagelsmann verändert seine Startelf gegen die Hertha im Vergleich zur Partie beim 1. FC Köln im DFB-Pokal auf einer Position – der im Pokal gesperrte Pavel Kaderabek kehrt in die erste Elf zurück, Nadiem Amiri nimmt für ihn auf der Bank Platz. Taktisch bleibt trotz der Änderung alles beim Alten – die TSG läuft im 3-5-2 auf, das gegen den Ball zu einem 5-3-2 wird.

Mit den Namen der TSG Profis klingt das dann so: Oliver Baumann steht natürlich im Tor. Davor Benjamin Hübner, Kevin Vogt und Niklas Süle in der Abwehr. Im Mittelfeld auf den Außenbahnen Kaderabek und Steven Zuber. Das Zentrum besetzt Sebastian Rudy. Etwas nach vorne versetzt sorgen Lukas Rupp und Kerem Demirbay für Wirbel. Sie unterstützen die beiden Stürmer Sandro Wagner und Andrej Kramaric.

Nach der Halbzeit drücken die Gäste aus Berlin und Julian Nagelsmann reagiert – Kevin Vogt geht nach knapp 60 Minuten aus der Dreierkette ins defensive Mittelfeld an die Seite von Sebastian Rudy und die TSG spielt nun in einer 4-4-2-Grundordnung gegen den Ball. Kurz darauf wechselt die TSG auch zum ersten Mal – Jeremy Toljan kommt für Steven Zuber. Er agiert fortan als linker Außenverteidiger. Später kommen Nadiem Amiri für Kerem Demirbay und Adam Szalai für Lukas Rupp.

DER SPIELFILM

2

Fast das frühe 1:0 für die TSG. Demirbay bringt die Ecke von rechts an den zweiten Pfosten, wo Niklas Süle lauert. Kopfball. Bogenlampe. Jarstein geschlagen. Der Hertha-Spieler am Pfosten rettet in letzter Sekunde. Schade…

14

Erstmals werden die Gäste gefährlich. Allan Souza zieht mit links direkt aus 17 Metern ab. Schöner Schlenzer, der Richtung linke untere Ecke segelt. Oliver Baumann fliegt, Oliver Baumann taucht den Ball raus. Starke Parade.

27

Das muss es doch sein. Rupp geht in die Tiefe, wird freigespielt und steht leicht bedrängt vor Jarstein. Der kommt raus, macht sich groß und hält den Abschluss aus sechs Metern mit der linken Schulter. Ahhhhh…

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Pavel Kaderabek – mit dem Kopf aus 15 Metern an die Latte. Nach einem Abpraller geht der tschechische Nationalspieler einfach mit vollem Tempo in den Ball. Das Leder fliegt über Jarstein hinweg, das Stadion brüllt, der Ball klatscht an die Latte. Schade. Starke Aktion, Pavel.

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Jetzt ist er drin. Die verdiente Führung. Niklas Süle macht das 1:0. Per Kopfball. Mit Nachdruck. Freistoßflanke von Demirbay und am zweiten Pfosten schießt Niki heran. Kopfball-Torpedo. Keine Chance für Jarstein. Jaaaaaa!

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Schon wieder „Hoffe“. Das Privatduell Rupp vs. Jarstein geht in die zweite Runde. Wieder gewinnt der Hertha-Keeper. Diesmal zieht Rupp mit links per Dropkick aus zwölf Metern von halblinks ab. Jarstein pariert mit einem starken Reflex. Überragende Minuten der TSG. Die Hertha kann sich kaum befreien.

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Das muss doch das 2:0 sein. Lukas Rupp mit einem starken Lauf; links dringt er mit dem Ball am Fuß in den Strafraum ein und findet dann Sandro Wagner. Vier Meter Torentfernung. Der Stürmer hält den Fuß rein. Jarstein ist dran. Irgendwie ist er dran. Der Ball trudelt am Pfosten vorbei. Zentimeter fehlen da zum Glück.

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Das gibt es doch nicht. Jarstein hält sein Team im Spiel. Diesmal hält er gegen Kramaric. Der vernascht seinen Gegenspieler im Strafraum und geht auf den Norweger zu. Spitzer Winkel. Abschluss mit rechts. Jarstein ist da. Wäre da ein Pass in die Mitte besser gewesen? Egal. Weitermachen.

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Unfassbar. Wieder Jarstein. Der Norweger im Hertha-Tor ist scheinbar ein Hexer. Diesmal pariert er wieder gegen Kramaric, der nach einem Querpass von Nadiem Amiri völlig allein vor ihm auftaucht. Wieder ist er dran. Wieder klärt er zur Ecke. Das ist nicht zu glauben.

DIE SZENE DES SPIELS:

Diverse – alle mit Beteiligung von Sandro Wagner. Die Nr. 14 ist der Aggressive Leader der TSG. Mehrfach animierte der Sturmtank das Publikum in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena zum Anfeuern. Das Volk folgte seiner Aufforderung. Und dann legt der Stoßstürmer in der 87 Minute einen Sprint im Spiel gegen den Ball hin, als würde in Sinsheim die dritte Minute geschrieben. Einfach stark. Die Fans nehmen das wahr und feiern den Stürmer nach Ende der Partie mit Sprechchören.

DIE ZAHL DES SPIELS: 5

„Hoffe“ gewinnt auch das fünfte Bundesliga-Spiel nacheinander und stellt damit einen Bundesliga-Rekord ein. Das war der TSG zuvor lediglich einmal gelungen – im Oktober und November der Saison 2008/09. 2:1, 2:1, 2:1, 3:0, 1:0 – klingt wie Musik in den Ohren aller TSG-Fans.

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim


Weitere Berichte Über die TSG 1899 Hoffenheim  in unserer Rubrik: TSG 1899 Hoffenheim

Veröffentlicht am 31. Oktober 2016, 10:14
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