Kurpälzisch fer Neigeplackte

(zg) Zu einem Mundartabend der besonderen Art lädt die Volkshochschule Sinsheim am Samstag, 4. Mai, 19.30 Uhr, ins Haus der Volkshochschule ein.

 

An diesem Abend werden die SWR-Redakteure Doris Steinbeißer und Eberhard Reuß unter dem Titel „Kurpälzisch fer Neigeplackte“ einen Mundartkurs für all diejenigen geben, die noch immer Probleme mit der heimischen „Sprooch“ zwischen Weinstraße und Odenwald haben sollten. Während sie seit über 15 Jahren jeden Dienstag im Programm von SWR4 „Kurpfalz-Radio“ zu hören sind, besteht nun die Möglichkeit, sie live in der VHS zu erleben –  Mundart-Comedy uff Kurpälzisch – dialektisch-dialektale Aufklärung über die kleinen und großen Merkwürdigkeiten in Region und Alltag, Politik und Gesellschaft.

Doch „Kurpälzisch“ ist nur eine von mindestens 50 verschiedenen Mundarten, die man zwischen der Nordsee und der Zugspitze unterscheidet. Aber wer spricht diese Dialekte heute noch? In den Ballungsräumen und Städten unseres Landes ist Hochdeutsch längst Standard. Passen Dialekte überhaupt noch in unsere Hochglanzgesellschaft? Oder sind sie nur noch provinziell, hinterwäldlerisch und veraltet?  Antworten auf diese Fragen möchte die Filmdokumentation „Muttersprache“, eine Produktion der der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg, geben. Egal ob in Sachsen, Schwaben oder dem Saterland: Totgesagte leben länger. Muttersprachen sind nicht wegzudenken aus dem Alltag ihrer Sprecher. Von Popmusik bis Youtube: Nie haben Dialekte einen kreativeren Umgang erfahren als heute.

Dieses Filmprojekt entstand als Studienarbeit unter der Regie von Juana Guschl im Rahmen ihres Studiums der Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Juana Guschl ist 1986 in Heidelberg geboren und in Eschelbronn aufgewachsen. 2006 hat sie ihr Abitur am Adolf-Schmitthenner-Gymnasium in Neckarbischofsheim gemacht und anschließend an der Universität Bayreuth „Theater & Medien“ studiert, wo sie nebenher bereits als Moderatorin und Jungredakteurin bei einem Bayreuther Web-TV-Sender gearbeitet hat. Seit Oktober 2010 studiert sie in Ludwigsburg Regie im Bildungs- und Wissenschaftsfilm. Ihr Erstlingswerk „Willkommen in Spechbach“, ein Film über das dortige Asylbewerberheim, wurde mit hervorragenden Kritiken bedacht. An der Filmakademie Baden-Württemberg produzieren die Studenten während ihres Diplomstudiums nach dem Motto „Learning by Doing“ Spiel-, Werbe- und Animationsfilme, sowie Dokumentationen.

Der Vorverkauf für diese Veranstaltung hat bereits begonnen, Karten zu zehn Euro (Erwachsene) und acht Euro (Schüler, Studenten) gibt es in Sinsheim bei den Buchhandlungen Doll und Bücherland, der RNZ-Geschäftsstelle und in der VHS-Geschäftsstelle. An der Abendkasse beträgt der Eintritt zwölf Euro bzw. zehn Euro.

Quelle: VHS Sinsheim

Veröffentlicht am 28. April 2013, 09:00
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